Rätselhaftes Fischsterben an Nordseeküste: Diesen Grund vermuten Anwohner

Husum – Die Ursache für das Fischsterben an der Nordseeküste von Schleswig-Holstein und Niedersachsen (TAG24 berichtete) sowie in der Elbe bleibt weiter rätselhaft. 

Eine tote Brasse liegt am Ufer im ostfriesischen Greetsiel. (Archivbild)
Eine tote Brasse liegt am Ufer im ostfriesischen Greetsiel. (Archivbild)  © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Patrick Tiede vom Umweltministerium in Kiel sagte am Mittwoch, die Gründe seien weiter unklar. 

Zusammen mit den zuständigen Behörden werde versucht, die Ursache so schnell wie möglich herauszufinden. 

An der Nordseeküste waren in den vergangenen Tagen an mehreren Orten hunderte tote Fische angeschwemmt worden.

Umweltschützer hatten wegen des Fischesterbens die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. BUND, Nabu und WWF stellten Strafanzeige gegen Unbekannt, teilte der Nabu-Landesverband Hamburg auf seiner Homepage mit. 

Anwohner würden vermuten, dass die Baggerarbeiten für die Elbvertiefung (TAG24 berichtete) Auslöser des massenhaften Fischtods seien. 



Aber auch der WWF bleibt vorsichtig. "Natürlich sind von Menschen gemachte Ursachen denkbar, aber sie müssen es nicht sein. Das ist in diesem Stadium ganz schwer zu beurteilen", erklärte WWF-Wattenmeer-Experte Hans-Ulrich Rösner.

Titelfoto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

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