Schneeleoparden: Sex-Verbot im Zoo

Dresden - So richtig gern haben sie die Wärme nicht. Aber mit etwas Glück kann man - am besten morgens oder am späten Nachmittag - wieder alle vier Schneeleoparden zusammen auf der Anlage erleben.

Mit etwas Glück kann man die ganze Schneeleoparden-Familie wieder beisammen sehen.
Mit etwas Glück kann man die ganze Schneeleoparden-Familie wieder beisammen sehen.  © Eric Münch

Kater Askin darf wieder wieder mit seiner Istari und den beiden Jungtieren Tierra und Kafka zusammensein.

Ein halbes Jahr lebte Askin getrennt von seiner Familie. Der Grund: Die europäische Schneeleopardenpopulation wird in einem Zuchtbuch gemanagt.

"Nach der erfolgreichen Zucht im letzten Jahr, wurde für dieses Jahr festgelegt, dass der Zoo Dresden keine Schneeleoparden züchten soll", so Zoosprecherin Katrin Kretschmer.

Im Klartext: Sex-Verbot für Askin und Istari. Derzeit gibt es genug Schneeleoparden. "Das bedeutet aber nicht, dass die beiden nie mehr Nachwuchs haben sollen."

Dass die Trennung bis Juli andauerte, war der langanhaltenden Rolligkeit von Istari geschuldet. Für Kafka und Tierra (geboren im April 2019) ist eine Abgabe im kommenden Winter geplant.

2015 hatte das Paar erstmals Nachwuchs gehabt. Katerchen Kiyan war nicht nur Askin und Istaris erstes Kind, sondern der erste Schneeleoparden-Nachwuchs seit dem Zweiten Weltkrieg im Zoo überhaupt.

Titelfoto: Eric Münch

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