Schwan blockiert Bundesstraße und Polizei muss Verstärkung holen

Bad Kreuznach - Eine Streife der Polizeiinspektion Bad Kreuznach musste sich am frühen Samstagmorgen mit einem widerborstigen Schwan auseinandersetzen.

Die Polizei musste sich mit einem renitenten Schwan herumschlagen (Symbolbild).
Die Polizei musste sich mit einem renitenten Schwan herumschlagen (Symbolbild).  © Montage: Jan Woitas/dpa, 123RF/Ilga Lasmane

Die Polizei war am Samstag gegen 4.25 Uhr alarmiert worden: Auf der Bundesstraße 41 bei Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz saß ein ausgewachsener Schwan und blockierte die Fahrbahn in Richtung der Autobahn 61.

Umgehend wurde eine Streife entsandt, um die Straßen-Blockade durch den Wasservogel zu beenden. Doch vor Ort stießen die Beamten auf ein großes Problem.

"Der Schwan zeigte sich insgesamt sehr uneinsichtig", sagte ein Polizeisprecher. Der Vogel wehrte sich demnach durch Flügel-Schläge und Beißversuche.

Vorsichtshalber riefen die Polizisten eine zweite Streife als Verstärkung hinzu. Die B41 wurde für einige Minuten in beide Fahrrichtungen gesperrt. Mit vereinten Kräften gelang es den Beamten dann, den renitenten Schwan von der Fahrbahn herunter zu tragen.

Bei der unweit gelegenen Nahe wurde der Wasservogel dann wieder abgesetzt.

Er hatte Glück, dass die deutschen Gesetze für Tiere nicht gelten. Hätte es sich bei dem Schwan um einen Menschen gehandelt, würde dieser mit gleich mehreren Anzeigen konfrontiert, darunter auch "tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte", wie der Sprecher hinzufügte.

Den widerborstigen Vogel muss dies jedoch nicht scheren. Weder die Straßen-Blockade noch sein ruppiger Umgang mit den Gesetzeshütern wird irgendwelche Konsequenzen für den Schwan haben.

Titelfoto: Montage: Jan Woitas/dpa, 123RF/Ilga Lasmane

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