Angelhaken im Schnabel: Völlig erschöpfter Schwan vor dem Ertrinken gerettet

Olfen/Kreis Coesfeld - Rettung in letzter Minute! Am Samstag wurde die Feuerwehr im nordrhein-westfälischen Olfen (Kreis Coesfeld) zu einem verletzten Schwan in der Lippe alarmiert, der zu ertrinken drohte. Beherzt packten die Einsatzkräfte zu und retteten das Tier.

In Olfen (Kreis Coesfeld) wurde die Feuerwehr am Samstag zu einem verletzten Schwan in der Lippe alarmiert, der zu ertrinken drohte. Die Einsatzkräfte retteten das Tier.
In Olfen (Kreis Coesfeld) wurde die Feuerwehr am Samstag zu einem verletzten Schwan in der Lippe alarmiert, der zu ertrinken drohte. Die Einsatzkräfte retteten das Tier.  © Freiwillige Feuerwehr Olfen

Der tierische Einsatz am Samstagmittag hatte es in sich! Anwohner hatten den Schwan gegen 12.30 Uhr gemeldet und berichtet, dass dieser sich in einer Schnur verfangen hatte und zu ertrinken drohe.

Nachdem die Feuerwehrleute an der Einsatzstelle in Olfen im Bereich der Kanalbaustelle eingetroffen waren, konnten sie den Schwan zunächst allerdings nirgends entdecken.

Umgehend begannen die Einsatzkräfte, das zum Teil nur schwer zugängliche Ufer flussabwärts der Lippe abzusuchen. Nach rund 30 Minuten hatte ihre umständliche Suche Erfolg: Die Feuerwehrleute entdeckten das völlig erschöpfte Tier, das wohl nicht mehr lange durchgehalten hätte.

Ein Feuerwehrmann fackelte nicht lange und sicherte den Schwan, indem er kurzerhand in den Fluss stieg. Ein weiterer Kamerad - ausgerüstet mit einer Wathose - unterstütze ihn.

Der vollends entkräftete Schwan widersetzte sich seinen Rettern nicht, wurde schließlich in eine Transportbox gesetzt und zu einer Tierärztin gebracht.

Schwan nach kurzer Behandlung wieder in Freiheit

Nachdem der Schwan von einer Tierärztin behandelt wurde, konnte er zurück zu seinem Fundort an der Lippe in Olfen (Kreis Coesfeld) gebracht werden.
Nachdem der Schwan von einer Tierärztin behandelt wurde, konnte er zurück zu seinem Fundort an der Lippe in Olfen (Kreis Coesfeld) gebracht werden.  © Freiwillige Feuerwehr Olfen

Die Ärztin stellte nach einer kurzen Untersuchung fest, dass der Wasservogel einen Angelhaken im Schnabel hatte. Unvorstellbar, was das Tier für Schmerzen gehabt haben musste!

Der Rest der Angelschnur war zudem mehrfach um seine Füße gewickelt. Nachdem der "doch noch sehr agile Schwan", wie es hieß, von seinen Fesseln befreit war, konnte er in Absprache mit der Veterinärin wieder zurück zur Lippe gebracht werden.

"Am Ufer angekommen genoss der Schwan seine zurückgewonnene Freiheit", wie ein Sprecher der Feuerwehr abschließend mitteilte.

Der tierische Einsatz war nach rund anderthalb Stunden beendet.

Titelfoto: Freiwillige Feuerwehr Olfen

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