Schwan trauert um überfahrenen Partner und sorgt für zweistündige Bahn-Verspätung

Göttingen/Kassel - Es bricht einem das Herz. Am Mittwoch veröffentlichte die Facebook-Seite Lokführer den Grund für eine kürzliche Sperrung auf der Schnellfahrstrecke bei Göttingen – und plötzlich regte sich niemand mehr darüber auf.

Dieser einsame Schwan trauerte um seinen verstorbenen Partner.
Dieser einsame Schwan trauerte um seinen verstorbenen Partner.  © Facebook/Screenshot/Lokführer

Ein Schwan sitzt einsam auf den Gleisen; auf dem Nachbargleis liegt ein Artgenosse von ihm – überfahren.

Obwohl ihm selbst nichts passiert ist, kann der gesunde Vogel nicht einfach vom Unfallort verschwinden. Es scheint, als würde er um seinen geliebten Partner trauern.

Dieses traurige Bild bot sich kürzlich einigen Lokführern, die es glücklicherweise noch rechtzeitig schafften, Hilfe zu holen, sodass der einsame Schwan gerettet werden konnte.

Diese Rettungsaktion habe eine zweistündige Sperrung auf der Schnellfahrstrecke zwischen Göttingen und Kassel verursacht, die sicherlich viele Bahnfahrer verärgert hatte.

Wie Lokführer in ihrem Facebook-Post allerdings so schön schrieben, ist das aber ganz egal. Sie haben "Herz gezeigt und genau richtig gehandelt".

Nach einer Verhältnismäßigkeit sollte man nicht fragen. Ein Tierleben zu retten ist einfach wichtiger, als pünktlich zu sein.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Lokführer

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