Seltsame Vögel tauchen im Wald auf: Polizei steht vor Rätsel

Haßloch - Eine 36 Jahre alte Frau stieß kürzlich in Rheinland-Pfalz auf eine kleine Gruppe äußerst seltsamer Vögel.

Das Foto zeigt die vier Laufvögel, die am Dienstag durch einen Wald in Rheinland-Pfalz stapften.
Das Foto zeigt die vier Laufvögel, die am Dienstag durch einen Wald in Rheinland-Pfalz stapften.  © Polizei Rheinland-Pfalz

Die 36-Jährige war am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr in einem Waldstück nahe der Kreisstraße 14 bei Haßloch östlich von Neustadt an der Weinstraße unterwegs, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Plötzlich stieß sie dort auf vier junge Emus, die mit ihren langen Beinen durch den Wald stapften und nach Nahrung suchten.

Die Spaziergängerin war natürlich äußerst verwirrt, sie rief die Polizei zu Hilfe. Schon nach kurzer Zeit waren die Beamten vor Ort.

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Es gelang, die Vögel einzufangen, sie wurden in das Tierheim Haßloch gebracht.

Die Polizei vermutet, dass die jungen Laufvögel irgendwo ausgebrochen sein müssen.

Doch wer der Halter der jungen Emus ist, konnte nicht ermittelt werden, die Beamten stehen vor einem Rätsel.

Emus sind Laufvögel, die bis zu 190 Zentimeter groß werden können

Emus sind flugunfähige Vögel, die in freier Natur in Australien vorkommen. Nach dem afrikanischen Strauß sind sie weltweit die zweitgrößten Vertreter der Laufvögel.

Ausgewachsene Emus können eine Höhe von bis zu 190 Zentimetern erreichen, die Schulterhöhe kann bis zu 130 Zentimeter betragen.

Eventuell wollte der ausgebüxte Emu-Nachwuchs in Rheinland-Pfalz nur sein Leben retten. Die Laufvögel werden – genauso wie der Strauß – auch für die Fleischproduktion gezüchtet.

Titelfoto: Polizei Rheinland-Pfalz

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