Teenager foltert Igel grausam zu Tode und findet es auch noch lustig

Dublin - Ein Jugendlicher musste sich in Dublin vor Gericht wegen Tierquälerei verantworten.

Der Junge hatte einen Igel auf grausame Weise getötet. (Symbolbild)
Der Junge hatte einen Igel auf grausame Weise getötet. (Symbolbild)  © 123RF/ Mr.Suttipon Yakham

Der heute 14-Jährige hatte in einer Nacht im September vergangenen Jahres auf einem Schulgelände einen Igel grausam zu Tode gequält. 

Der Junge nutzte einen Stock, um das Tier zu pieksen, behandelte es wie einen "Golfball" und schlug es mehrfach. Die schreckliche Aktion soll ungefähr eine halbe Stunde gedauert haben. 

Das gestand der junge Ire, der in Begleitung seines Vaters kam, nun vor dem Jugendgericht in Dublin, wie The Independent.ie berichtet.

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Das Krasse: Der damals 13-Jährige zeigte vor Gericht überhaupt keine Reue und lief sogar nach der abscheulichen Tat lachend davon.

Richterin Treasa Kelly sagte während der Verhandlung, dass die Straftat dem Gericht "Anlass zur Sorge gibt". 

Der 14-Jährige habe gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, unnötiges Leid verursacht und zugelassen, dass die Gesundheit und das Wohlergehen eines Tieres gefährdet wurde, hieß es weiter.

Ob der minderjährige Junge verurteilt werden kann, steht noch aus. Die Richterin hat die Klärung des Falls und das ausstehende Urteil auf Dezember verschoben. 

Titelfoto: 123RF/ Mr.Suttipon Yakham

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