Achtung! Nicht alle hilflos wirkenden Jungvögel sind auf Eure Hilfe angewiesen

Stuttgart - Hilflos wirkende, befiederte Jungvögel sollen laut Landestierärztekammer nicht vom Menschen versorgt werden.

Tierärzte stellen klar, dass nicht alle Jungvögel von Menschen versorgt werden müssen. (Symbolbild)
Tierärzte stellen klar, dass nicht alle Jungvögel von Menschen versorgt werden müssen. (Symbolbild)  © Heike Weber/Tierpark Nordhorn/dpa

Wenn sie munter sind, auf ihren eigenen Füßen stehen und augenscheinlich nicht verletzt sind, geht es ihnen gut, wie die Tierärzte am Montag in Stuttgart mitteilten. 

Die sogenannten Ästlinge werden von den Elterntieren versorgt und benötigen keine Hilfe. Falls Menschen sie aber zum Beispiel auf einer Straße finden, können sie die Tiere in der Nähe in eine Astgabel oder einen Busch setzen.

Auf Hilfe angewiesen sind hingegen unbefiederte Jungvögel außerhalb des Nestes. Falls möglich, sollten sie zurück in das Nest gesetzt werden.

Menschen dürfen die Tiere dazu auch ohne Handschuhe anfassen. Den Tierärzten zufolge werden sie von Ihren Eltern weiter versorgt, sobald sich kein Mensch mehr in der Umgebung aufhält.

Wenn der Jungvogel offensichtlich verletzt ist oder das Nest nicht gefunden werden kann, soll er zu einer Auffangstation oder zum Tierarzt gebracht werden. 

Die Tierärzte empfehlen für den Transport einen kleinen, ausgepolsterten Karton mit Luftlöchern. 

Titelfoto: Heike Weber/Tierpark Nordhorn/dpa

Mehr zum Thema Tiere:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0