Todtrauriger Hund stirbt fast vor Sehnsucht, weil sein Besitzer nicht da ist

Ulan-Ude (Russland) - Während der Corona-Pandemie lesen wir viele Geschichten über Hunde, die ihre Besitzer verloren haben. Etliche Tiere standen wochenlang unter den Fenstern von Krankenhäusern und weigerten sich, zu gehen.

Während der Corona-Pandemie hört man immer wieder von traurigen Hunden, die ihre Besitzer verloren haben. (Symbolbild)
Während der Corona-Pandemie hört man immer wieder von traurigen Hunden, die ihre Besitzer verloren haben. (Symbolbild)  © 123rf.com/camptoloma

Auch in der russischen Großstadt Ulan-Ude im südöstlichen Sibirien wartete ein kaukasischer Schäferhund namens Khatis (9) wochenlang auf seinen Besitzer. Denn dieser lag schwer krank in einer Klinik, nachdem er sich mit dem Covid-Erreger infiziert hatte.

Laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti wurde der Mann namens Vladislav ins Krankenhaus gebracht, als es ihm immer schlechter ging.

Sein geliebter Vierbeiner musste zu Hause bleiben - und starb fast vor lauter Traurigkeit und Melancholie: Er weigerte sich zu essen und verließ auch seine Hundehütte nicht mehr.

Die Frau, die sich in dieser schweren Zeit um den Hund kümmerte, bemerkte, dass manchmal sogar Tränen aus seinen Augen flossen.

"Ich musste sogar das Krankenhaus per Videochat anrufen, um Khatis zu zeigen, dass sein Herrchen lebt", sagte die Tierbetreuerin.

Doch Vladislav erholte sich und kehrte schließlich nach Hause zurück. Ihm zufolge sei sein Hund vor Freude nur so umher gesprungen.

Titelfoto: 123rf.com/camptoloma

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