Tierheim versorgt schwer verletztes Fuchsbaby und hat wichtige Botschaft

Steinbach am Ziehberg (Österreich) - Im Tierheim Schabenreith ist immer was los. Am Mittwoch wurden mehrere kleine Füchse nach Steinbach am Ziehberg gebracht. Mitarbeiter freuten sich über den Neuzugang, doch eine traurige Nachricht gab es trotzdem.

Fuchsbaby Macchiato kämpft ums Überleben.
Fuchsbaby Macchiato kämpft ums Überleben.  © Screenshot/Facebook/Tierparadies Schabenreith

Eines der Fuchsbabys, welches die Mitarbeiter Macchiato tauften, wurde wahrscheinlich von einem Jagdhund attackiert und erlitt eine große Bisswunde. Doch das war noch nicht alles. Die kleine Fuchsdame hatte zudem auch noch eine schlimme Lungenentzündung. 

Tierarzt Dr. Scherfler behandelte die Füchsin zunächst in Linz, danach lag Macchiato zwei Tage auf der Intensivstation, wie "Heute" schreibt. Nun kümmert sich das Tierparadies Schabenreith um die Kleine. 

"Wir kämpfen weiter um das Fuchsbaby mit den Bisswunden. Der Kleine hat auch eine Lungenentzündung... Haltet uns die Daumen!", schreibt das Tierheim auf Facebook.

Täglich schaut ein Tierarzt nach Macchiato, zudem muss das Tier aufgrund der Lungeninfektion immer noch Antibiotika nehmen. Wird es der Fuchsdame bald besser gehen, wird es seine Kumpanen Melitta und Coffee kennenlernen.

Tierheim appelliert auf Facebook an Menschen, die verletzte Wildtiere finden

Dieses Fuchsbaby hat es leider nicht geschafft.
Dieses Fuchsbaby hat es leider nicht geschafft.  © Screenshot/Facebook/Tierparadies Schabenreith

Neben Coffee, Melitta und Macchiato war noch ein weiteres Fuchsbaby verletzt, welches einer Person zugelaufen ist. Doch diese wartete mit dem Tierarztbesuch zu lange, weshalb das Tier starb.

Deshalb appelliert das Tierparadies Schabenreith in seinem Facebook-Beitrag: "Bitte uns immer SOFORT anrufen und die gesamte Unfallgeschichte umfassend erzählen. Es kann Leben retten, wenn das verletzte Tier so schnell wie möglich zu uns kommt und wir genau wissen was passiert ist."

Gerade bei verletzten wilden Tieren geht es um Minuten, um einen Tod zu verhindern, heißt es weiter. Deshalb sollte in so einem Notfall unbedingt ein Tierheim oder ein Tiernotarzt kontaktiert werden.

Immerhin, eine gute Nachricht gibt es: Vergangene Woche kamen drei junge Dachse namens "Pippi", Annika" und "Tommy" dazu. Diese drei werden nun ausgewildert. 

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Tierparadies Schabenreith

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