Einsame Vierbeiner in der Corona-Krise: "An in Not geratene Tiere denken nur wenige!"

Stuttgart - Fast die ganze Welt ist derzeit von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen. Auch die Tiere leiden unter der Pandemie. Deshalb teilte nun das Stuttgarter Tierheim ein Spendenaufruf. 

Viele Hunde vereinsamen aktuell in Zeiten des Coronavirus. (Symbolbild)
Viele Hunde vereinsamen aktuell in Zeiten des Coronavirus. (Symbolbild)  © Tierheim Stuttgart/Facebook

"Ältere und kranke Menschen werden, so gut es geht, beschützt, aber an in Not geratene Tiere denken nur Wenige", heißt es darin. 

Zwar ist derzeit noch nicht bewiesen, inwiefern das Coronavirus an sich Auswirkungen auf Haustiere wie Hunde oder Katzen haben könnte. 

Doch indirekt haben besonders Tiere in Heimen und Gnadenhöfen mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen. 

"Wo vor wenigen Wochen noch liebevolle Menschen ab und an Futter vorbeibrachten, ein paar Streicheleinheiten spendierten oder mit einem Hund Gassi gingen, bleiben die Tiere heute einsam, weil die gesetzlich verordnete Kontaktbeschränkung es so will", heißt es in dem Facebook-Aufruf. 

Dass die Fressnäpfe in den Unterkünften leer bleiben, will nun die Karin-von-Douglas-Stiftung verhindern. (Alle Infos, wie Ihr spenden könnt, findet Ihr hier

Diese setzt sich für hilfsbedürftige Tiere ein und versorgt Tierheime in ganz Deutschland mit Futter - darunter auch das Tierheim Stuttgart.

In der Corona-Krise sogar mehr denn je: Momentan verdoppeln sie aus eigener Tasche jede Geld- und Futterspende. 

Titelfoto: Tierheim Stuttgart/Facebook

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