Tierquäler schießt mit Schrotflinte auf Taube, dann stirbt der Vogel: Tierschützer entsetzt

Braunau - Im österreichischen Bezirk Braunau sind derzeit Tierquäler unterwegs. Erst vor Kurzem kam heraus, dass Täter mehrere Vögel bis zum Tode quälten. Nun ist ein weiterer, grausamer Fall aufgetreten.

Die Pfotenhilfe zeigt auf Facebook die Verletzungen der Taube.
Die Pfotenhilfe zeigt auf Facebook die Verletzungen der Taube.  © Screenshot/Facebook/Pfotenhilfe Lochen

Eine Frau fand am Donnerstag eine schwer verletzte Taube mitten auf der Straße in Tarsdorf. Der arme Vogel war flugunfähig, jemand hatte ihn mit einer Schrotflinte angeschossen.

Die Tierfreundin nahm das Täubchen sogleich mit nach Hause, wo sie eine schwere Verletzung am Flügel entdeckte und die Wunde erstversorgte, schreibt die Pfotenhilfe Lochen auf Facebook. Später wurde der Vogel zur Pfotenhilfe gebracht.

Dort wurde die Taube sofort geröntgt, doch wie "Heute" berichtet, konnten Mitarbeiter nichts mehr für sie tun. Die Taube erlag ihren Verletzungen. Johanna Stadler, Geschäftsführerin von Pfotenhilfe, erklärte: 

"Mitten im Ortsgebiet von Tarsdorf muss also jemand mit einem Gewehr aus nächster Nähe auf diese Taube geschossen haben. Danach konnte sie nicht mehr fliegen, kann sich also nicht weit vom Tatort wegbewegt haben, das muss doch jemand mitgekriegt haben! Ich bitte Bewohner oder Passanten, die etwas bemerkt haben, sich bei uns zu melden - gerne auch anonym."

Die Tierschutzorganisation hat 1000 Euro "Kopfgeld" ausgesetzt, um die grausamen Tierquäler zu finden. Wer Tiere quält, kann in den Knast gehen.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Pfotenhilfe Lochen/Pfotenhilfe Lochen

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