Toter Luchs im Bayerischen Wald: Ermittler haben schrecklichen Verdacht

Bischofsmais - Ein im Bayerischen Wald tot aufgefundener Luchs ist ersten Erkenntnissen zufolge nicht Opfer eines Verkehrsunfalles geworden.

Eine Luchsin schaut aus einer Höhle. Die Tiere sind streng geschützt, wer ihnen Leid zufügt, begeht eine Straftat. (Symbolbild)
Eine Luchsin schaut aus einer Höhle. Die Tiere sind streng geschützt, wer ihnen Leid zufügt, begeht eine Straftat. (Symbolbild)  © Axel Heimken/dpa

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, bestehe der Verdacht einer Straftat. Luchse sind streng geschützt.

Das tote Tier war am Sonntag in einem Wald in Bischofsmais entdeckt worden. Der Kadaver habe Verletzungen aufgewiesen, die mehrere Wochen alt sein dürften und nicht mit einem Unfall in Einklang zu bringen seien, so die Polizei. Die Ermittlungen dauern an.

Das tote Luchs-Weibchen sei sichergestellt worden.


Zur Feststellung der Todesursache soll der Kadaver in Absprache mit der Staatsanwaltschaft zur Untersuchung zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin gebracht werden.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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