Tragischer Unfall: Älteres Ehepaar von Kuh-Herde angegriffen, Senior (82) stirbt

Ivescar - Im britischen Ivescar, in der Nähe von Ingleton im Westen Englands, ist es zu einem tragischen Vorfall gekommen. Ein 82-Jähriger Mann wurde beim Spaziergang mit seiner Frau (78) von einer Herde Kühe angegriffen und tödlich verletzt. 

Das Ehepaar wurde von der Herde angegriffen. (Symbolbild).
Das Ehepaar wurde von der Herde angegriffen. (Symbolbild).  © Carmen Jaspersen/dpa

Das Paar war am Samstagmittag in der Nähe von Ingleton unterwegs, als sich das Unglück gegen 13.45 Uhr ereignete.

Das Paar wurde von der Herde angegriffen und konnte sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Tiere trampelten den Mann dann zu Tode.

Noch an der Unglücksstelle wurde der Mann schließlich für tot erklärt. 

Aufgrund der abgelegen Lage des Gebietes wurde seine vier Jahre jüngere Frau laut "Mirror" mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, starb der Mann aus Foulridge "gestern traurigerweise, nachdem er von einer Kuhherde angegriffen wurde". 

Trotz dass "Notdienste anwesend waren, wurde er leider noch am Unglücksort für tot erklärt". 

Seine Frau kam buchstäblich mit einem blauen Auge davon. Lediglich Rippenprellungen habe sie davongetragen.

Herde fühlte sich und scheinbar bedroht und ging auf die Paar los

Fühlten sich die Tiere von dem älteren Paar bedroht?

Derzeit ist sie zur Behandlung sowie Beobachtung im Royal Lancaster Krankenhaus. Ihr gehe es den Umständen entsprechend gut.

Wie es zu dem Angriff der Herde gekommen ist, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass sich die Tiere in Gegenwart ihrer Kälber von dem älteren Paar bedroht gefühlt und sie aus diesem Grund angegriffen haben.

Leider ist so etwas kein trauriger Einzelfall. So gibt es jedes Jahr zahlreiche Berichte, in denen Herden auf Spaziergänger losgehen und diese im schlimmsten Falle zu Tode trampeln.

Häufig greifen sie auch Hunde an, wenn sie sich und vor allem ihre Jungen in Gefahr wähnen. Oftmals werden dann, beim Versuch dazwischen zu gehen, die Hundehalter verletzt oder gar getötet.

Titelfoto: Carmen Jaspersen/dpa

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