Trauriger Abschied: Ältester Elefant Deutschlands verliert nach 34 Jahren Gefährtin

Augsburg - In Augsburg muss künftig Deutschlands wohl älteste Elefantenkuh ohne ihre langjährige Gefährtin auskommen.

Die asiatische Elefantenkuh Burma. Das Tier musste im Alter von 53 Jahren eingeschläfert werden.
Die asiatische Elefantenkuh Burma. Das Tier musste im Alter von 53 Jahren eingeschläfert werden.  © Zoo Augsburg/dpa

Wie der Augsburger Zoo am Donnerstag berichtete, wurde am Vortag die asiatische Elefantenkuh Burma im Alter von 53 Jahren eingeschläfert.

Burma hatte 34 Jahre lang in Augsburg zusammen mit der 66-jährigen Targa gelebt. Targa ist nach Angaben des Zoos der älteste Elefant in ganz Deutschland.

Zudem gehöre das Tier zu den ältesten Elefanten in menschlicher Obhut weltweit.

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Die nun gestorbene Burma kam vor 35 Jahren von einem Zirkus in die Fuggerstadt. Bereits seit Jahren musste das Tier wegen Arthrosen medikamentös behandelt werden.

Nachdem sich der Zustand Burmas in den letzten Monaten stetig verschlechtert habe und sie zuletzt kaum mehr gefressen habe, hätten sich der Zoo und die Tierärzte zur Einschläferung entschieden, um Burma weiteres Leiden zu ersparen, berichtete der Zoo.

Forscher aus dem Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin wollen den toten Elefanten nun aus wissenschaftlichen Gründen obduzieren.

Der Zoo hatte Targa noch die Möglichkeit gegeben, sich von ihrer Artgenossin zu verabschieden. Der Zoo will die Elefantenseniorin nun behutsam an das zweite Elefantenpaar des Zoos, Frosja und Louise, gewöhnen, damit das Tier nicht allein bleibt. "Aber zunächst wird zu beobachten sein, wie Targa diese neue Situation verkraftet", berichtete der Augsburger Zoo.

Titelfoto: Zoo Augsburg/dpa

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