Vergiftet und Kopf abgetrennt: Seltener Sumatra-Elefant enthauptet

Von Ahmad Pathoni und Carola Frentzen

Jakarta - In der indonesischen Provinz Aceh ist ein seltener Sumatra-Elefant getötet und enthauptet worden.

Nur noch wenige Sumatra-Elefanten leben in freier Wildbahn. Sie sind vom Aussterben bedroht.
Nur noch wenige Sumatra-Elefanten leben in freier Wildbahn. Sie sind vom Aussterben bedroht.  © bagussatriya23/123RF

Der Rest des Kadavers sei am Sonntag in dem Dorf Jambo Reuhat im Osten der Region entdeckt worden, sagte Agus Arianto, der Chef der örtlichen Naturschutzagentur, am Dienstag. "Wir vermuten, dass er wegen seiner Stoßzähne getötet wurde", erklärte er.

Untersuchungen hätten ergeben, dass das etwa zwölfjährige Männchen vergiftet worden sei, bevor sein Kopf abgetrennt wurde. "Die Polizei ist mit dem Fall beschäftigt, und wir hoffen, dass die Täter bald gefunden werden", so Arianto.

Der Sumatra-Elefant (Elephas maximus sumatranus) ist eine Unterart des Asiatischen Elefanten.

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Er ist nur auf der Insel Sumatra beheimatet und wird auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als vom Aussterben bedroht eingestuft.

Weil der Lebensraum der Tiere immer weiter schwindet, gibt es Schätzungen zufolge heute weniger als 3000 Exemplare in freier Wildbahn.

Der Fall ereignete sich auf der indonesischen Insel Sumatra. Im Hintergrund ist der Vulkan Sinabung zu sehen.
Der Fall ereignete sich auf der indonesischen Insel Sumatra. Im Hintergrund ist der Vulkan Sinabung zu sehen.  © belikova/123RF

In der vergangenen Woche hatte ein wild gewordener Sumatra-Elefant ebenfalls in Aceh einen Farmer angegriffen und getötet.

Der Mann hatte zuvor zusammen mit anderen Anwohnern versucht, eine Herde Dickhäuter davon abzuhalten, die Felder zu plündern.

Titelfoto: bagussatriya23/123RF

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