Babyboom im Affenhaus! Totenkopf-Affe Rambo beglückt 20 Mädels gleichzeitig

Halle (Saale) - Fast jedes Kind kennt Herrn Nilsson, das Totenkopfäffchen aus den Pippi-Langstrumpf-Filmen. Ganz viele von diesen putzigen Primaten gibt es im Affenhaus im Bergzoo in Halle. Und es werden bald noch mehr!

Ob wach oder schlafend, das Totenkopfäffchen verbringt die ersten Wochen seines Lebens fast ausschließlich auf dem Rücken seiner Mama.
Ob wach oder schlafend, das Totenkopfäffchen verbringt die ersten Wochen seines Lebens fast ausschließlich auf dem Rücken seiner Mama.  © Screenshot/MDR um 2

Große Knopfaugen schauen neugierig in die Kamera, während sich der zuckersüße Nachwuchs der Saimiris (wissenschaftlicher Begriff für die Totenkopfaffen) auf dem Rücken seiner Mama festklammert. Und das muss er auch können, denn die Affenmuttis klettern trotz "Gepäck" wild im Gehege herum.

Bereits drei Totenkopfaffen-Babys sind in diesem Herbst zur Welt gekommen. Und der Tierpark erwartet auch in den kommenden Wochen noch mindestens sieben weitere Jungtiere, teilte eine Mitarbeiterin auf Nachfrage von TAG24 mit.

Der Papa der ganzen Babys heißt Rambo und ist aktuell das einzige geschlechtsreife Männchen im Affengehege in Halle.

Daher sei er bereits seit dem vergangenen Jahr die erste Wahl unter den Mädels.

Ein fleißiges Kerlchen ist Rambo, denn manchmal schafft er es sogar, zwei Damen an einem Tag zufrieden zu stellen. (Wer kennt's?)

Zwei Monate Spaß im "Affen-Harem", sonst Außenseiter

Noch klammert es sich bei Mama fest, doch in wenigen Wochen wird aus dem Klammeräffchen ebenfalls ein Kletteraffe.
Noch klammert es sich bei Mama fest, doch in wenigen Wochen wird aus dem Klammeräffchen ebenfalls ein Kletteraffe.  © Bergzoo Halle

Und das scheint ganz schön anstrengend zu sein, denn in der Gruppe gibt es zwischen 15 und 20 zuchtfähige Weibchen, so Tierpfleger Sven Zeidler bei MDR um 2.

Doch er soll die Aufmerksamkeit seines "Harems" ruhig genießen, denn dieser Spaß ist ihm nur in etwa zwei Monaten des Jahres vergönnt. 

Die restlichen zehn Monate verbringt das Männchen eher am Rande der Gruppe.

Der Name Rambo kommt im Übrigen nicht von ungefähr. Offenbar wurde der Affenmann so genannt, weil er sich vor der Deckperiode, die in der Regel im Mai stattfindet, ganz viel Gewicht anfuttert, um für die Mädels imposant auszusehen. Kurz nach dem Decken sei er dann wieder bei seinem normalen Gewicht.

Da haben Mensch und Affe scheinbar auch in dieser Hinsicht so einiges gemeinsam...

Insgesamt leben jetzt schon 40 Äffchen im Totenkopfaffen-Haus des Bergzoos. Da jedes Weibchen immer nur ein Baby zur Welt bringt, sind viele von ihnen bereits zu alt, um Kinder zu bekommen.

Die Geburtenperiode kann noch bis Ende Dezember dauern. Wir dürfen gespannt sein, wie viele Äffchen bis dahin noch das Licht der Welt erblicken werden.

Titelfoto: Bergzoo Halle

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