Rosa und klein: Leipziger Zoo freut sich über Nachwuchs bei den Flamingos

Leipzig - Ein seltener Anblick für viele Zoo-Fans: Zur Kolonie der Zwergflamingos haben sich seit Kurzem einige flauschige Küken gesellt.

Zunächst sind die Küken nicht rosa, sondern eher grau.
Zunächst sind die Küken nicht rosa, sondern eher grau.  © Zoo Leipzig

Wie viele Flamingo-Babys es genau gegeben hat, ist den Pflegern nicht ganz klar: Schließlich ist es bei fast 80 Vögeln nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten.

"In den letzten Wochen wurde ordentlich geschnäbelt, gebaut und jetzt fleißig gebrütet", heißt es auf jeden Fall in einer Mitteilung des Leipziger Zoos.

Ungefähr 28 Tage lang werden die Eier der Flamingos auf den selbst gebauten Lehmhügeln bebrütet, bis die Kleinen schlüpfen. Noch konnte man keines der Küken außerhalb seines Hügels beobachtet, das sollte aber dank der liebevollen Umsorge ihre Eltern nicht mehr lange dauern.

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"Ihr Gefieder ist noch flauschig und farblich von dezentem Grau bestimmt, so sind sie leicht von den erwachsenen, rosafarbenen Flamingos zu unterscheiden. Erst mit circa einem Jahr beginnt allmählich die Umfärbung ihres Federkleides", berichtet der Zoo.

Die Färbung stamme im Übrigen vom Farbstoff Karotin, den die Vögel über ihre Leibspeise, die Krebstiere, aufnehmen. In den kommenden Wochen sollte sich dann auch zeigen, wie viele Flamingo-Babys denn nun bald für die Besucher zu sehen sind.

Titelfoto: Zoo Leipzig

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