So niedlich! Im Tierpark Hagenbeck seht ihr einige Bewohner jetzt von ganz nah!

Hamburg - Die kleinen Kaiserschnurrbart-Tamarine haben im Tierpark Hagenbeck eine neue Außenanlage bekommen! Jetzt sind die flinken niedlichen Tierchen mit nur einem Sprung bei den neugierigen Besuchern.

Kaiserschnurrbart-Tamarinde erkunden ihr Gehege.
Kaiserschnurrbart-Tamarinde erkunden ihr Gehege.  © Tierpark Hagenbeck

Über ein dickes Tau gelangen die Tamarine in ihre neue Außenanlage, erklärte der Tierpark am Freitag. "Hier stehen den Affen zusätzlich zu ihrem Bereich im Kleinaffenhaus zwei große Kletterbäume zur Verfügung, um ihren natürlichen Bewegungsdrang zu erweitern."

Gute Nachrichten also nicht nur für die Besucher, sondern auch für die kleinen Äffchen.

"Für unsere Tamarine ist diese Lebensraumerweiterung ein absoluter Gewinn, sind sie müde vom Klettern lieben sie es, sich in den Ästen zu sonnen", weiß Thomas Behnke, Tierpfleger bei Hagenbeck.

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Auch in ihrem natürlichen Lebensraum sind die Affen wie auch andere Zoobewohner viel unterwegs und täglich verschiedensten Reizen ausgesetzt. So müssen sie Futter und Wasser finden, sich vor Unwettern in Sicherheit bringen, auf Partnersuche gehen.

Deshalb sind ihre Pfleger stets bemüht ständig neue Herausforderungen für ihre kleinen und großen Schützlinge zu finden. Meist haben die natürlich auch etwas mit Futter zu tun.

Kreative Tierpfleger sorgen für Abwechslung im Gehege

Ein Kamtschatkabären genießt seine Eisbombe.
Ein Kamtschatkabären genießt seine Eisbombe.  © Tierpark Hagenbeck

"Die Tiere müssen sich ihre Nahrung auf verschiedene Arten erarbeiten." Das schule den Geist, rege zu ungewöhnlichen Bewegungen an "und hält Instinkte sowie Sinnesorgane wach", heißt es in der Mitteilung.

So auch die der beiden Kamtschatkabären Leonid und Mascha. Sie bekommen beispielsweise sogenannte "Eisbomben" in die Anlage geworfen. Zur Freude der Tiere.

"Landet die schmackhafte Eisbombe im Wasser, stürzen sich die Bären darauf und sind eine ganze Zeit damit beschäftigt, Fische, Eintagsküken, Äpfel, Orangen und Nüsse aus der eisigen Hülle zu kratzen oder zu lecken."

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Der "erweiterte Speiseplan" käme ihnen jetzt besonders gelegen. Schließlich naht der Winter und die Bären müssen sich noch eine Speckschicht für die bevorstehende Winterruhe anfuttern.

"Unsere Tierpfleger lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um den Alltag unserer Tiere zu bereichern. Es ist enorm wichtig für Hagenbeck, dass sich alle tierischen Bewohner im Tierpark und Tropen-Aquarium wohlfühlen", so Dr. Guido Westhoff, Zoologischer Direktor des Tierpark Hagenbeck.

Titelfoto: Tierpark Hagenbeck

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