Zu lang und zu gefräßig geworden: Meeraal findet ein neues Zuhause

Tönning - Konkurrenz für den Stör als größtes Tier im Becken: Ein rund 1,40 Meter großer Meeraal (Conger Conger) schwimmt seit kurzem im Großaquarium im Multimar Wattforum in Tönning (Kreis Nordfriesland).

Der etwa 1,4 Meter langer Meeraal schwimmt im Aquarium des Multimar Wattforum.
Der etwa 1,4 Meter langer Meeraal schwimmt im Aquarium des Multimar Wattforum.  © Axel Heimken/dpa

Das Tier wurde kürzlich aus dem Aquarium in Kiel geholt, in dem er wegen seiner Größe nicht mehr so gut gehalten werden konnte, wie das Multimar Wattforum, das größte Informationszentrum für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, mitteilte.

"Er wurde zu groß und gefräßig", sagte der Leiter der Aquaristik, Timo Kaminski.

Er freut sich über den "recht imposanten" Zuwachs für das Großaquarium: "Wir haben selten die Chance, daran zu kommen."

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Den Angaben zufolge ist es schon sehr lange her, dass ein Meeraal im Multimar Wattforum gezeigt werden konnte - und bisher waren es überhaupt erst zwei Exemplare dieser Art.

Der Meeraal liebt Verstecke in Felsnischen und Höhlen. Auch im Multimar Wattforum ist er dort zu finden, wie Kaminiski sagte. "Aber man kann ihn eigentlich immer sehen."

Manchmal schwimmt er durch das Becken und ansonsten schauen zumindest Kopf oder Schwanz aus der Höhle. Gefüttert wird der Meeraal mit Calamari, großen Garnelen und Fisch.

"Er wurde zu groß und gefräßig", sagte der Leiter der Aquaristik, Timo Kaminski.
"Er wurde zu groß und gefräßig", sagte der Leiter der Aquaristik, Timo Kaminski.  © Axel Heimken/dpa

In der freien Wildbahn lebt er unter anderem im Atlantik und den Randbereichen der Nordsee.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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