Biden attackiert Putin und sagt Ukraine diese Hilfen zu

Washington - Da war er wieder, dieser kämpferische Joe Biden (79). In einer Rede im Weißen Haus ging der US-Präsident Wladimir Putin (69) scharf an und verkündete außerdem millionenschwere Hilfen für die Ukraine.

US-Präsident Joe Biden (79) zeigte sich wieder äußerst entschlossen.
US-Präsident Joe Biden (79) zeigte sich wieder äußerst entschlossen.  © Evan Vucci/AP/dpa

Es wird ihm "niemals gelingen, die ganze Ukraine zu dominieren und zu besetzen", polterte Biden am heutigen Donnerstag in Richtung Wladimir Putin. Der Westen sei einig und entschlossen.

Entschlossen sind ganz im Speziellen auch die USA, die der Ukraine weitere Waffen und Munition im Wert von 800 Millionen Dollar zusagten - darunter auch Artillerie und Drohnen. "Dieses Paket enthält schwere Artilleriewaffen, Dutzende Haubitzen und 144.000 Schuss Munition für diese Haubitzen", so Biden.

Jeder Amerikaner könne stolz darauf sein, wie großzügig ihr Land die Ukrainer im Kampf gegen Russlands Aggression unterstützte. Geliefert werden sollen die Waffen übrigens "direkt an die Frontlinie des Friedens".

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In der Tat sind die USA sehr großzügig. Seit Beginn des Krieges Ende Februar haben sie bereits Waffen im Wert von mehr als 3,3 Milliarden US-Dollar (umgerechnet etwas mehr als 3 Milliarden Euro) entweder zugesagt, oder schon geliefert.

Auch wirtschaftlich greifen die Vereinigten Staaten der Ukraine unter die Arme

Präsident Wolodymyr Selsenskyj (44) und die Ukraine dürfen sich über eine umfangreiche US-Unterstützung freuen.
Präsident Wolodymyr Selsenskyj (44) und die Ukraine dürfen sich über eine umfangreiche US-Unterstützung freuen.  © Uncredited/Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa

Doch helfen die Amerikaner der Ukraine nicht nur in Form von Waffen. So versprach die US-Regierung dem Land ebenfalls weitere 500 Millionen Dollar an wirtschaftlichen Hilfen - insgesamt sind die USA hier schon bei einer Milliarde Dollar. Verwendet werden soll das Geld zur wirtschaftlichen Stabilisierung und zur Unterstützung von Angriffen zerstörter Städte.

Neben Hilfen für die Ukraine beschloss Washington auch neue Sanktionen für die russische Seite. So werden die US-Häfen künftig für deren Schiffe gesperrt. Kein Schiff, das unter russischer Flagge fährt oder von russischen Interessen geleitet ist, dürfe künftig in seinem Land mehr anlegen.

Russland sollen so die "Vorteile des internationalen Wirtschaftssystems" verwehrt werden. Ein Schritt, zu dem sich vor einigen Tagen auch schon die Europäische Union entschieden hatte.

Titelfoto: Evan Vucci/AP/dpa

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