Greenpeace fordert "klares Vernichtungsverbot" für Neuwaren

Berlin - Damit zurückgeschickte oder im Überfluss produzierte Neuwaren nicht mehr zu Müll werden, fordert Greenpeace scharfe Transparenzpflichten und finanzielle Sanktionen für Händler.

Greenpeace fordert ein Vernichtungsverbot für neue und neuwertige Waren.
Greenpeace fordert ein Vernichtungsverbot für neue und neuwertige Waren.  © Marianna Lishchenko/123RF

Eine neue "Obhutspflicht" der Händler und Produzenten hat der Bundestag gerade beschlossen - Verordnungen müssen sie aber noch mit Leben füllen, diese werden nun ausgehandelt.

Greenpeace fordert, dass die Firmen ihre Daten zu überschüssiger Ware und Retouren auf einer öffentlich einsehbaren Plattform hochladen müssen.

Zudem sollte es aus Sicht der Umwelt-Organisation eine sogenannte Andien-Pflicht geben: Geschäfte müssten dann Überschüsse an Waren an zertifizierte Stellen abgeben und dafür Geld bezahlen.

Es brauche ein "klares Vernichtungsverbot" für neuwertige Produkte, sagte Viola Wohlgemuth, die bei Greenpeace Expertin für den Bereich Konsum ist.

Greenpeace-Aktivisten protestieren vor dem Kanzleramt in Berlin für Klimaschutz.
Greenpeace-Aktivisten protestieren vor dem Kanzleramt in Berlin für Klimaschutz.  © Annette Riedl/dpa

Zukunftsweisende Gesetze müssten ein Wirtschaftssystem mit weniger Konsum fördern. "Denn echter Ressourcenschutz heißt, keine Überschüsse zu produzieren."

Titelfoto: Marianna Lishchenko/123RF, Greenpeace

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