16-Jähriger wird in Brunnenrohr eingesaugt, er ertrinkt vor seinen Freunden

Madrid (Spanien) - Ein tragisches Unglück ereignete sich in einem Park in Madrid. Ein 16 Jahre junger Teenager wurde in einem nur 30 cm tiefen Brunnen in ein Rohr gesogen. Er ertrank, während seine Freunde zuschauen mussten.

Ein Brunnen in einem Park in Madrid (Symbolbild).
Ein Brunnen in einem Park in Madrid (Symbolbild).  © 123RF/stoyanh

Das Wasser in dem Brunnen im Finca Liana Móstoles Park steht nicht besonders hoch. Dennoch sollte es sich als tödlich erweisen.

Wie der britische Mirror in Berufung auf örtliche Berichte in Spanien schrieb, starb ein Junge im seichten Wasser. Er war von einem Rohr des Brunnens eingesaugt wurden.

Das Baden in dem Brunnen sei laut Behörden verboten. Dennoch hielt es ein paar Jugendliche nicht davon ab, in dem Wasser zu spielen und zugleich die Bedienelemente zu manipulieren.

Eine vorläufige Untersuchung deutete darauf hin, dass die Jugendlichen eine Maschenabdeckung zum Schutz der Steuerung entfernt hatten.

Sie erhöhten den Wasserdruck, woraufhin das Opfer in das Rohr gesaugt werden konnte. Die Kumpels des 16-Jährigen versuchten noch, ihn zu retten, jedoch erfolglos.

Sie riefen den Rettungsdienst, aber ihr Freund war viel zu stark eingeklemmt. Die Sanitäter benötigten über 50 Minuten, um den Jungen aus dem Brunnenrohr zu befreien.

Als sie es endlich schafften, war es bereits zu spät. Mehr als 30 Minuten versuchten sie, den Teenager wiederzubeleben. Doch dieser war bereits in dem dunklen, dichten Rohr des Brunnens ertrunken.

Familie des Opfers ist informiert

Der tragische Tod sorgte in Spanien für viel Aufmerksamkeit. Ein psychiatrisches Team besuchte das Haus der Mutter, um sie über den Tod ihres Sohnes zu informieren und Unterstützung anzubieten.

Die Mitte-Rechts-Opposition in Mostoles, die Volkspartei, forderte den Rat auf, alle Sicherheitsabdeckungen an den Brunnen der Stadt zu überprüfen, um einen ähnlichen Vorfall zu verhindern. Die Parteien sprachen der Familie des Opfers ihr Beileid aus. Die Untersuchung wird währenddessen fortgeführt.

Titelfoto: 123RF/stoyanh

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