Drei Männer bei Hubschrauberabsturz gestorben: Ermittlungen gehen weiter

Buchen - Nach dem Hubschrauberabsturz mit drei Toten im Norden Baden-Württembergs wollen die Ermittler am Montag ihre Arbeit fortsetzen.

Trümmerteile eines Hubschraubers liegen in einem Wald bei Buchen. Drei Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.
Trümmerteile eines Hubschraubers liegen in einem Wald bei Buchen. Drei Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.  © Julian Buchner/Einsatz-Report24/dpa

Das hatten Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntagabend angekündigt. Entscheidende Fragen sind noch offen: Um wen handelt es sich bei den Toten? Und wie konnte es überhaupt zu dem Unglück kommen?

Die Antworten auf die letzte Frage werden wohl lange auf sich warten lassen. Oft brauchen die Ermittler nach solchen Unfällen mehrere Tage, bis sie erste Vermutungen zur Unglücksursache veröffentlichen.

Klar ist inzwischen, dass es sich bei den Todesopfern um drei Männer handelt. Das sagte ein Polizeisprecher am Montag.

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Es wird davon ausgegangen, dass sie 18, 34 sowie 61 Jahre alt waren und aus Mittelfranken kamen. Dem ältesten von ihnen soll der Hubschrauber vom Typ Robinson R44 gehört haben.

Bis ein endgültiger Abschlussbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) vorliegt, vergehen meist mehrere Monate.

Der Helikopter war den Angaben nach im mittelfränkischen Herzogenaurach gestartet. Kurz vor 13 Uhr stürzte er am Sonntag über einem Wald in Buchen - nahe der Grenze zu Hessen und Bayern - ab.

Wenig später trafen Zeugen sowie Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei an der Absturzstelle ein. Auch Spezialisten der Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Rechtsmedizin und der BFU waren vor Ort. Das Trümmerfeld erstreckte sich über Hunderte Meter mitten im Wald.

Hubschrauberunfälle sind nach Daten der BFU eher selten. Für das vergangene Jahr weist sie nur vier Unfälle mit Hubschraubern in der zivilen Luftfahrt in Deutschland aus, davon keiner mit Schwerverletzten oder Toten. 2019 gab es der Statistik zufolge fünf Hubschrauberunfälle mit insgesamt drei Schwerverletzten.

Titelfoto: Julian Buchner/Einsatz-Report24/dpa

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