Dank SOS-Zeichen im Sand: Segler von einsamer Insel gerettet

Canberra (Australien) - Solche Szenen kennt man sonst nur aus Hollywood-Filmen: Drei vermisste Segler sind, dank dreier in den Sand gemalten Buchstaben, auf einer kleinen Insel im Westpazifik entdeckt worden.

Weit und breit nur Wasser. Kein Festland in Sicht.
Weit und breit nur Wasser. Kein Festland in Sicht.  © Google Maps

"SOS" (Save Our Souls, Rettet unsere Sellen) - damit machten die Männer mit Erfolg auf sich aufmerksam.

Wie das Verteidigungsministerium in Canberra (Australien) mitteilte, wurden die Gestrandeten am Montag auf einem Patrouillenflug von australischen und amerikanischen Streitkräften auf Pikelot Island in Mikronesien entdeckt. Sie wurden rund 200 Kilometer westlich von dem Hafen gefunden, wo das Trio am 30. Juli mit ihrem Schiff abgelegt hatten. 

Offenbar waren die drei Männer mit ihrem Segelschiff vom Kurs abgekommen, später ging ihnen dann der Treibstoff aus. Ziel der Reise war das Pulap Atoll. 

Während des ungewollten Aufenthalts auf der 450 Meter langen und 280 Meter breiten Insel bauten sie sich eine provisorische Hütte aus Ästen, Palmwedeln und was die Insel sonst so bot. Vor allem aber malten sie große SOS-Buchstaben in den Sand. Inzwischen wurden die Segler von einem mikronesischen Patrouillenschiff abgeholt. 

Alle drei seien in einer guten Verfassung und wurden von einem Hubschrauber aus mit Essen und Trinken versorgt, hieß es. Ohne den im Sand gemalten Hilferuf wären die Segler wohl weiter verschollen geblieben. 

Titelfoto: Australian Government/Department of Defense

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