Frau hüpft für Geburtstagsfoto und stirbt vor den Augen ihres Ehemannes

Kapstadt - Schreckliche Tragödie an einem beliebten Aussichtspunkt am "Chapman's Peak Drive" in Südafrika! Eine 31-Jährige verunglückte dort tödlich - ausgerechnet an ihrem Geburtstag.

Jolandi starb im Alter von 31 Jahren.
Jolandi starb im Alter von 31 Jahren.

Jolandi le Roux war zusammen mit ihrem Mann Andrew an einem ihrer Lieblingsplätze, um ein Foto bei Sonnenuntergang zu schießen.

Für einen aufregenden Effekt, hüpfte die 31-Jährige dabei gen Himmel, um auf dem Bild den Anschein zu erwecken, dass sie in den untergehenden Feuerball springt.

Doch während dieses Fotoshootings, stolperte sie plötzlich und stürzte die Klippe hinter ihr herab - vor den Augen ihres entsetzten Ehemanns. Ein abgestorbener Baum nahe des Boden stoppte ihren Sturz schließlich.

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Völlig verzweifelt versuchte Andrew zu seiner leblosen Frau zu gelangen und brachte sich dabei selbst in Lebensgefahr. Er kletterte die Klippe Stück für Stück hinunter, konnte Jolandi aber aufgrund des steilen Abhangs nicht erreichen.

"Es war herzzerreißend", erklärt ein Sanitäter, der später am Aussichtspunkt im Einsatz war. "Aber es wäre Selbstmord gewesen, wenn er noch weiter geklettert wäre."

Der beliebte Chapman's Peak Drive in Südafrika.
Der beliebte Chapman's Peak Drive in Südafrika.  © 123RF

Die Einsatzkräfte brauchten drei Stunden, um zur 31-Jährigen zu gelangen und weitere drei Stunden, um ihre Leiche auf sicheren Boden zu bringen. Behindert wurden sie dabei von schlechten Wetterbedingungen und der einsetzenden Dunkelheit.

Sie waren es auch, die Andrew die schreckliche Nachricht überbringen mussten, dass seine Frau nicht mehr lebte. Bis zur letzten Sekunde hatte er gehofft, dass seine Liebste den Unfall überlebt haben könnte.

Erst letztes Jahr im September hatte die beiden am Strand unterhalb der Klippe, an der Jolandi verunglückt war, am Strand geheiratet. Andrew und sie liebten die Gegend und kamen häufig für Ausflüge zum "Chapman's Peak Drive".

Laut Yahoo 7 News wird vermutet, dass das Paar für die Sonnenuntergangs-Fotos verbotenerweise hinter eine Absperrung geklettert war. Diese hält Besucher sonst in einem sicheren Abstand zu den Klippen und dem Gelände, was uneben und unstabil ist.

Im Internet ist die Anteilnahme groß. Unter Andrews letztem Facebook-Bild, auf dem man das Pärchen aus Südafrika am Meer stehen sieht, trauern die User: "Es tut mir unendlich leid, Andrew", schreibt eine Freundin. "Ich sende dir ganz viel Liebe", meint eine andere. "Wir vier wünschen dir ganz viel Kraft."

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