"Herzzerreißender Schrei": Familie findet Baby tot im See

Fraser Coast (Australien) - Was einer Mutter in der ostaustralischen Fraser Coast Region widerfahren ist, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren: Die Frau musste dabei zu sehen, wie ihr eigenes Baby tot aus einem See geborgen wurde. Dabei entfuhr ihr ein markerschütternder Schrei, den die Anwesenden wohl ihr Leben lang nicht vergessen werden.

Auch die Polizei konnte die Tragödie nicht verhindern. (Symbolfoto)
Auch die Polizei konnte die Tragödie nicht verhindern. (Symbolfoto)  © 123RF/moisseyev

Die grausame Tragödie ereignete sich in der "Ululah Lagoon", einem kleinen See im Örtchen Maryborough, nahe der australischen Ostküste. Während einer panischen Suche nach einem wohl 18 Monate altem Kleinkind, waren plötzlich "herzzerreißende Schreie" zu hören, wie Augenzeugen gegenüber 7 News berichteten.

Auf einer lokalen Facebook-Seite war zuvor ein Suchaufruf für das vermisste Baby gepostete worden - viele Menschen kamen der Familie und den Behörden bei der Suche zur Hilfe. So auch eine Augenzeugin, die von den Details des schrecklichen Vorfalls berichtete.

"Es war ein herzzerreißender Schrei. Als sie schrie, wusste ich sofort, dass es schlimm war", erzählte die Frau. "Als ich dort ankam, zogen sie [das Baby] aus dem See und begannen mit einer Herzdruckmassage."

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Das Kind war von Familienmitglieder im Wasser der "Ululah Lagoon" entdeckt worden. Es sei dann "leblos und blau" aus dem See geborgen worden - vor den Augen seiner verzweifelten Mutter. Ein Moment, der an Grausamkeit kaum zu übertreffen ist.

Mutter muss unerträgliche Entdeckung mit ansehen

"Die Mutter hatte einen Zusammenbruch", berichtete die Augenzeugin von der Reaktion der traumatisierten Mama. "Die Sanitäter brauchten etwa fünf bis zehn Minuten, bis sie da waren, nachdem das Kind herausgezogen worden war."

Doch die Rettungskräfte kamen zu spät. Nachdem sie es kurz mit Wiederbelebungsmaßnahmen versucht hatten, wurde das Baby schließlich in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde es dann wenig später für tot erklärt.

Titelfoto: 123RF/moisseyev

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