Kanu-Fahrer muss mitansehen, wie sein Bruder (†36) kentert: Nun wurde die Leiche gefunden

Minden– Nachdem ein Mann (†36) an Ostern mit seinem Kanu an der Weserschleuse Petershagen (NRW) gekentert ist, ist rund anderthalb Wochen später seine Leiche gefunden worden. Der Bruder (32) des Verstorbenen hatte das tödliche Unglück hilflos mitansehen müssen.

Der Kanu-Ausflug zweier Brüder in NRW ist tödlich geendet. (Symbolbild)
Der Kanu-Ausflug zweier Brüder in NRW ist tödlich geendet. (Symbolbild)  © 123rf/anetlanda

Der 32-jährige Herforder hatte sich selber noch ans sichere Ufer retten können, für seinen Bruder kam jede Hilfe zu spät, wie die Polizei mitteilte.

So war das Brüder-Paar am Ostersamstag (16. April) gegen 18 Uhr mit seinen Kanus auf die Weserschleuse (Ortslage Minden) zugefahren.

Der 36-Jährige sei nach seinem Sturz ins Wasser bei dem Versuch an Land zu schwimmen durch den Sog der Schleuse unter Wasser gezogen worden, erklärten die Beamten.

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Die sofort eingeleitete Suche mit einem Hubschrauber, Tauchern und Drohnen blieb erfolglos. Doch jetzt herrscht traurige Gewissheit.

Laut Polizei wurde der Leichnam des 36-Jährigen am gestrigen Mittwoch in der Weserschleuse Petershagen gefunden.

Die Beamten weisen darauf hin, dass das Kanufahren an der Schleuse strengstens verboten ist. Selbst für geübte Schwimmer sind die Strömungen und der Sog dort lebensgefährlich.

Titelfoto: 123rf/anetlanda

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