Heftige Explosion legt Vereinsheim in Schutt und Asche, Trümmerteile fliegen 200 Meter weit

Kaufbeuren - Das Vereinsheim im Kaufbeurer Ortsteil Oberbeuren ist in der Nacht zum Samstag durch eine Explosion vollständig zerstört worden.

Einsatzkräfte stehen vor den Trümmern des Vereinsheims in Oberbeuren.
Einsatzkräfte stehen vor den Trümmern des Vereinsheims in Oberbeuren.  © Dedinag

Laut Polizei gab es nach aktuellem Kenntnisstand keine Verletzten. Durch die Verpuffung gegen 2.30 Uhr früh flogen Trümmerteile bis zu 200 Meter weit durch die Gegend.

Vor Ort zeigt sich ein Bild der Verwüstung: Das Vereinsheim des Turn-Sportvereines Oberbeuren liegt komplett in Trümmern.

Auch mehrere benachbarte Wohnhäuser wurden durch die Detonation stark beschädigt.

Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei waren in einem Großaufgebot vor Ort. Auch Trümmersuchhunden sollten zum Einsatz kommen.

Die Bewohner der umliegenden Häuser wurden mittlerweile anderweitig untergebracht.

Was genau die Explosion auslöste, ist noch unbekannt. Auch die genaue Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden.

Update 10.40 Uhr: Flüssiggas wohl für Explosion verantwortlich

Die Aufnahme aus der Luft zeigt das ganze Ausmaß der Zerstörung in Oberbeuren.
Die Aufnahme aus der Luft zeigt das ganze Ausmaß der Zerstörung in Oberbeuren.  © Dedinag

Anwohner hatten Schlafzimmer glücklicherweise zur anderen Gebäudeseite

Nach aktuellen Informationen wird eine Flüssiggasexplosion als Unglücksursache angenommen.

Durch die Wucht seien Trümmerteile bis zu 200 Meter weit durch die Luft geschleudert worden, sagte ein Polizeisprecher. Eine Fensterfront eines Nachbarhauses wurde eingedrückt, Steine blieben in Häuserfassaden stecken.

"Zum Glück hatten die Anwohner ihre Schlafzimmer auf der anderen Seite." Statiker prüften, ob die benachbarten Häuser sicher sind. Die Bewohner seien vorübergehend in einem Pfarrheim untergekommen.

Laut Feuerwehr beläuft sich der Schaden am Vereinsheim und an den umliegenden Häusern auf geschätzt über eine Million Euro.

Titelfoto: Dedinag

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