Kennedy-Enkelin und ihr Sohn wahrscheinlich bei Bootsunfall ertrunken

Annapolis (USA) - Bei einem Bootsunfall in Maryland sind zwei Mitglieder der US-amerikanischen Kennedy-Familie wahrscheinlich ertrunken. Zuvor hatte bereits die US-Küstenwache die Suche nach den Verunglückten eingestellt.

Maeve und Gideon Kennedy sind höchstwahrscheinlich in den Fluten des Chesapeake Bay ums Leben gekommen.
Maeve und Gideon Kennedy sind höchstwahrscheinlich in den Fluten des Chesapeake Bay ums Leben gekommen.  © Patrick Davis/123RF

Wie Larry Hogan - Gouverneur des US-Bundesstaates Maryland - bei einer Pressekonferenz mitteilte, handelt es sich bei den Vermissten um Maeve Kennedy McKean (40) und ihren acht Jahre alten Sohn Gideon.

Die beiden seien seit dem Unglück am Donnerstag im Chesapeake Bay nicht mehr gesehen worden. Die Bucht ist an der Atlantikküste der Bundesstaaten Maryland und Virginia gelegen.

Maeve Kennedy ist die Enkelin von US-Senator Robert F. Kennedy, dem Bruder des früheren Präsidenten John F. Kennedy.

Kurz vor der Tragödie hatte Maeve noch ihre Mutter Kathleen Kennedy Townsend besucht, die ehemalige Gouverneurin von Maryland.

Wie die New York Post berichtet, waren Maeve und Gideon wahrscheinlich in das Kanu gestiegen, um einen Ball aus dem Wasser zu holen. Dabei seien sie in den South River gesaugt worden.

John F. Kennedy galt als besonders charismatischer Präsident der Vereinigten Staaten. Er wurde am 22. November 1963 in Dallas, Texas ermordet.

Titelfoto: Patrick Davis/123RF

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