Kletterer stürzen in die Tiefe: Bergwacht hat alle Hände voll zu tun

Rathen/Bielatal - Am Herrentag hatte die Bergwacht in der Sächsischen Schweiz alle Hände voll zu tun. Gleich zwei Mal innerhalb kurzer Zeit mussten Kameraden ausrücken und dringend Hilfe leisten.

Zum Männertag waren die Kameraden der Bergwacht im Einsatz.
Zum Männertag waren die Kameraden der Bergwacht im Einsatz.  © Marko Förster

Nicht alle Wanderer und Spaziergänger waren an Christi Himmelfahrt vorsichtig genug.

So stürzte am Kletterfelsen "Fünf Gipfel" ein Mann im Alter von 62 Jahren rund zehn Meter in die Tiefe. Dabei verletzte sich der Kletterer am Kopf.

Die Kameraden der Bergwachtstation Rathen in der Nähe von Schmilka wurden gegen 15 Uhr um Hilfe und an die Unglücksstelle gerufen.

Das Team konnte den Mann rechtzeitig medizinisch versorgen, danach wurde er per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Der zweite Einsatz ereignete sich gegen 17 Uhr im Bielatal. An der Großen Hunskirche war eine 20-jährige Frau aus Leipzig ebenfalls beim Klettern abgestürzt.

Nach einem Fall von etwa sechs bis sieben Metern blieb sie auf einem Felsabsatz liegen. Die Kameraden aus Meißen, die gerade ihren Dienst hatten, wurden an den Papststein gerufen.

Die Rettungskräfte bereiten sich auf den nächsten Einsatz vor.
Die Rettungskräfte bereiten sich auf den nächsten Einsatz vor.  © Marko Förster

Per Windenrettung konnte die junge Frau nach erster medizinischer Versorgung in einen Rettungshubschrauber gezogen werden. Anschließend wurde sie in ein Krankenhaus nach Sebnitz geflogen. Nach gut eineinhalb Stunden war der zweite Einsatz beendet.

Titelfoto: Marko Förster

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