Legoland-Achterbahnen kollidieren! Mehrere zum Teil schwer Verletzte nach Fahrt mit "Feuerdrachen"

Günzburg - Am Donnerstagnachmittag sind mehrere Personen bei einer Achterbahnfahrt im Legoland im schwäbischen Günzburg verletzt worden.

Im Legoland Günzburg hat sich am Donnerstag in der Achterbahn "Feuerdrache" ein Unfall ereignet, bei dem mehrere Personen verletzt wurden.
Im Legoland Günzburg hat sich am Donnerstag in der Achterbahn "Feuerdrache" ein Unfall ereignet, bei dem mehrere Personen verletzt wurden.  © 7aktuell.de / Kevin Lermer

Nach Informationen der "Augsburger Allgemeinen", die sich auf Polizei-Aussagen beruft, wurden bei dem Vorfall mindestens neun Personen verletzt.

Nach anfänglichen Angaben einer Pressesprecherin des Freizeitparks gegenüber telefonischer Nachfragen von Medienvertretern seien nur Leichtverletzte zu beklagen.

Anders sehen inzwischen die Informationen vonseiten der Polizei aus: Bei dem Unfall seien mindestens 34 Menschen verletzt worden - zwei davon schwer. Das äußerste ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

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Der Unfall passierte offenbar im Bahnhofsbereich der Feuerdrachen-Bahn. Ein Polizeisprecher gab an, dass ein Achterbahnzug zu stark abgebremst hätte. Ein weiterer Zug sei diesem daraufhin aufgefahren.

Medienvertreter vor Ort melden, dass eine weitere Bahn noch auf den Schienen sein soll. Die Insassen seien evakuiert worden.

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Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz, um die mehr als 30 verletzten Personen zu versorgen.
Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz, um die mehr als 30 verletzten Personen zu versorgen.  © 7aktuell.de / Kevin Lermer

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften - darunter auch drei Rettungshubschrauber und mehr als zehn Rettungswagen sowie die Höhenrettung der Feuerwehr Augsburg - seien nach Informationen der Augsburger Allgemeinen im Einsatz.

Auch seien alle verfügbaren Rettungskräfte des Legolandes vor Ort. Soweit offiziell bekannt wurde, hätten die Verletzten unter anderem Prellungen und Schürfwunden erlitten.

Der Betrieb im Park soll nach dem Unfall weiter aufrechterhalten bleiben. Die betroffene Bahn führt unter anderem durch einen überdachten, abgedunkelten Bereich. Während der Fahrt geht es dann wieder ins Freie. Die Strecke hat mehrere Gefälle und Kurven.

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Nach offiziellen Angaben des Freizeitparks fährt der "Feuerdrache" mit bis zu acht Metern pro Sekunde. Das entspricht einer Geschwindigkeit von knapp 30 Kilometern in der Stunde. Wie es zu dem Unfall kam, soll nun ermittelt werden.

Erst am vergangenen Samstag ist in einem Freizeitpark in Klotten an der Mosel eine 57 Jahre alte Frau aus noch ungeklärten Gründen aus einer Achterbahn gefallen und gestorben.

Titelfoto: 7aktuell.de / Kevin Lermer

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