Mädchen wird von Hunden der Nachbarn getötet: Jetzt müssen auch die Tiere sterben

Garner (North Carolina) - Es war eine schreckliche Tragödie, die sich Ende April in der US-Kleinstadt-Stadt Garner ereignete: Die kleine Jayden Henderson (†7) wurde von den Hunden der Nachbarn grausam attackiert und getötet. Ihre Mutter, Heather Trevaskis, kam mit schweren Bisswunden ins Krankenhaus.

Die zwei Hunde drehten plötzlich durch. (Symbolbild)
Die zwei Hunde drehten plötzlich durch. (Symbolbild)  © 123RF/ marcinsl1987

Die beiden hatten sich ursprünglich bereit erklärt, auf die Tiere aufzupassen. Mutter und Tochter verbrachten nachmittags ihre Zeit mit den Pitbulls im Hinterhof des Hauses.

Dann kippte auf einmal die Stimmung: Die Hunde verwandelten sich plötzlich in Bestien, die sich unerbittlich auf das arme Kind stürzten, um ein schreckliches Blutbad anzurichten!

Wie TAG24 damals berichtete, erlag die Kleine wenig später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Heather Trevaskis musste seinerzeit ebenfalls für längere Zeit in der Klinik behandelt werden.

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Die Hunde wurden von dem Veterinäramt "Wake County Animal Control" beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht. Damals hieß es, dass eine Entscheidung in Bezug auf das Schicksal der Pitbulls in ein paar Tagen getroffen werden sollte.

Stattdessen zog sich dieser Prozess über mehrere Monate hin.

Besitzer kämpfen um ihre Pitbulls

Der Richter des Kammergerichts von Wake County, Vince Rozier, gab die Entscheidung über das Schicksal der Hunde schließlich an die Stadt Garner ab, berichtet aktuell der Fernsehsender WITN-TV.

Kurz darauf teilte Garners Polizeichef, Joe Binns, WRAL News mit, dass die Tiere an diesem Montag eingeschläfert werden sollen.

Deren Besitzer, Joseph und Amanda White, hatten bis zuletzt um ihre Pitbulls gekämpft. Ihr Argument: Garner sei nicht mehr für ihre Hunde zuständig, weil die Familie nach dem Angriff die Stadt verlassen habe.

Damit kamen die Whites allerdings nicht durch. Jayden Hendersons Mutter, die wiederum dafür gekämpft hatte, dass die Tiere eingeschläfert werden, bedankte sich für die Entscheidung, deren Leben nun zu beenden.

Titelfoto: Bildmontage: 123RF/ marcinsl1987/Facebook/Screenshot/Heather Trevaskis Henderson

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