Mehr Tornado-Tote als zuerst angenommen, Schäden enorm

Jackson (USA) - Heftiger Regen und Gewitter zogen am Montag über den Süden und Südosten der USA. Das Unwetter endete für mehr Menschen tödlich, als erst angenommen wurde.

Emma Pritchett steht in den Überresten der Küche ihres Hauses, dessen Dach zerstört wurde.
Emma Pritchett steht in den Überresten der Küche ihres Hauses, dessen Dach zerstört wurde.  © dpa/Brynn Anderson/AP

Mehr als 20 Menschen starben nach Angaben von lokalen Behörden und Medien, als heftige Gewitter, starker Regen und Sturm in der Nacht von Sonntag auf Montag mehrere Bundesstaaten getroffen hatten. 

Allein in Mississippi kamen elf Menschen ums Leben, wie der dortige Katastrophenschutz am Montag mitteilte. 

Tornado-Schäden sind immens

Lloyd und Linda Leonard durchsuchen den zerstörten Wohnwagen ihres Sohnes Mark Hyatt in einem Wohnwagenpark.
Lloyd und Linda Leonard durchsuchen den zerstörten Wohnwagen ihres Sohnes Mark Hyatt in einem Wohnwagenpark.  © dpa/Curtis Compton/Atlanta Journal-Constitution/AP

Der TV-Sender ABC berichtete, in South Carolina habe es mindestens acht Tote gegeben, in Georgia seien es sechs gewesen. Zudem sei eine Person in Arkansas ums Leben gekommen.

Nach Angaben von Louisianas Gouverneur John Bel Edwards gab es in seinem Bundesstaat keine Toten.

Die Wucht der Stürme hatte Bäume entwurzelt und Häuser komplett zerstört. Allein in Mississippi fiel bei mehr als 72.000 Menschen der Strom aus. 

"Zerstörerisches Unwetter" seltenen Ausmaßes

Ein Hund läuft zwischen den Trümmern eines Hauses und Geschäfts.
Ein Hund läuft zwischen den Trümmern eines Hauses und Geschäfts.  © dpa/Andrew Phillips/Andrew Phillips/AP

Angesichts der Zahl der Toten sprach der Direktor des Katastrophenschutzes in Mississippi, Greg Michel, am Montag von einem "zerstörerischen Unwetter". 

"Wir haben seit geraumer Zeit keine Sturmschäden dieser Art mehr gesehen", sagte Michel.

Titelfoto: dpa/Curtis Compton/Atlanta Journal-Constitution/AP, dpa/Brynn Anderson/AP

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