Mindestens drei Touristen sterben bei Canyoning-Unfall

Vättis - Bei einer Canyoning-Tour in der Schweiz sind drei Touristen aus Spanien nach einem Unwetter tot aufgefunden worden. Ein vierter Mann gilt noch immer als vermisst.

Ein Mann errichtet an der Staumauer am Gigerwaldsee eine Straßensperre für die Feuerwehr.
Ein Mann errichtet an der Staumauer am Gigerwaldsee eine Straßensperre für die Feuerwehr.  © Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Die vier Männer im Alter von 30 bis 48 Jahren wurden den Angaben nach am Mittwoch bei ihrer Schlucht-Tour von dem heftigen Gewitter überrascht. 

"Der Fundort lässt darauf schließen, dass die Männer von Gesteins- und Wassermassen mitgerissen wurden", teilte die Polizei mit. 

Nach einer groß angelegten Suchaktion am Abend, für die unter anderem Canyoning-Spezialisten von einem Helikopter aus per Seilwinde in die Schlucht abgesetzt wurden und die wegen der Wetterbedingungen nachts abgebrochen werden musste, war die Suche am Donnerstagmorgen wieder aufgenommen worden. 

Der vierte Mann gilt noch immer als vermisst.

Der Parlitobel ist eine Schlucht im Sarganserland, die von 3107 Metern über dem Meeresspiegel bis auf 1343 Meter absinkt. 

Der Gigerwaldsee in der Schweiz: Ein Mann gilt in der Parlitobel-Schlucht im Kanton St. Gallen immer noch als vermisst.
Der Gigerwaldsee in der Schweiz: Ein Mann gilt in der Parlitobel-Schlucht im Kanton St. Gallen immer noch als vermisst.  © Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Beim Canyoning werden Schluchten durch Klettern, Schwimmen oder Abseilen in der Regel von oben nach unten durchschritten.

Titelfoto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

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