Kleinflugzeuge stoßen zusammen: 52-Jähriger stirbt!

Weißenhorn - Bei der Kollision zweier Kleinflugzeuge ist in Schwaben ein 52-Jähriger ums Leben gekommen.

Die Absturzstelle am Freitagabend.
Die Absturzstelle am Freitagabend.  © Simon Adomat/visualmediadesign

Es handele sich um den Piloten von einem der beiden Kleinflieger, der nach der Kollision im Luftraum über dem Landkreis Neu-Ulm abgestürzt war, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend.

Das andere Flugzeug habe landen können. Dessen Insassen wurden den Angaben zufolge am Abend zu dem Unfall befragt. 

Nach ersten Erkenntnissen handele es sich um einen 52-Jährigen und einen 73-Jährigen. Wer von beiden das Kleinflugzeug gesteuert habe, sei noch unklar. 

Beide waren nach Angaben des Sprechers "äußerlich unverletzt". Ob und inwiefern der zweite Kleinflieger bei der Kollision beschädigt wurde, sei ebenfalls noch unklar.

Der Unfall ereignete sich am Freitag bei Emershofen, einem Gemeindeteil von Weißenhorn im bayerischen Landkreis Neu-Ulm.

Wieso die Flugzeuge dort zusammenstießen, war am Abend noch nicht ermittelt. Der Himmel sei klar gewesen, die Sicht eigentlich frei, sagte ein weiterer Sprecher. "Es war strahlender Sonnenschein".

Auch in der Nacht sollten Beamte der Kriminalpolizei an der Unfallstelle ermitteln. Zudem wurde nach Angaben des Polizeisprechers ein Gutachter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) erwartet. 

Ob der abgestürzte Flieger noch in der Nacht oder tagsüber am Samstag geborgen wird, war noch nicht entschieden.

Update: 8. August

Bei dem Toten handele sich um den Piloten eines Segelfliegers, der nach der Kollision abstürzte, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Beide Flieger waren den Angaben zufolge am Flugplatz Weißenhorn gestartet.

Das Wrack des einmotorigen Fliegers bezeichnete die Polizei in einer späteren Mitteilung als "Totalschaden". Die Propellermaschine sei an der rechten Tragfläche "erheblich beschädigt" worden. Zur Schadenshöhe lagen zunächst keine Angaben vor.

Das Wrack des Segelfliegers wurde in der Nacht zum Samstag geborgen - die Ermittler suchten noch nach einem größeren Teil der Tragfläche des Segelfliegers.

Titelfoto: Simon Adomat/visualmediadesign

Mehr zum Thema Unglück:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0