Tragödie im Dachsteingebirge: Lawine reißt Wandergruppe in den Tod

Gmunden - Bisher war der Winter in Österreich hinsichtlich der Lawinenopfer recht glimpflich verlaufen. Doch dann verschüttet ein Schneebrett am Dachstein eine Gruppe von Schneeschuhwanderern. Fünf Menschen sterben.

Ein Hubschrauber und Einsatzkräfte im Einsatz.
Ein Hubschrauber und Einsatzkräfte im Einsatz.  © Matthias Lauber/APA/dpa

Fünf Menschen sind bei einem Lawinenabgang in Österreich ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde die gesamte Gruppe von den Schneemassen verschüttet.

Die riesige Lawine ging demnach gegen 9.30 Uhr im Dachsteingebirge unweit der Seethaler Hütte auf einer Höhe von 2800 Metern ab.

Die Identität der fünf Schneeschuhwanderer war zunächst noch nicht abschließend geklärt, die Leichname wurden nach Hallstatt gebracht.

Das Dachsteingebirge gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen für Wintersportler in Österreich. Es liegt an der Grenze der beiden Bundesländer Oberösterreich und Steiermark.

Erst am vergangenen Mittwoch hatte das Kuratorium für alpine Sicherheit in einem Zwischenbericht mitgeteilt, dass im Winter 2019/2020 verhältnismäßig wenige Lawinenopfer zu beklagen waren.

Demnach starben zwischen dem 1. November 2019 und dem 1. März 2020 sechs Menschen durch Lawinenabgänge in Österreich.

Titelfoto: Matthias Lauber/APA/dpa

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