Sechs Pitbulls fallen über Mutter her und massakrieren sie!

Birigui (Brasilien) - Ihre Familienangehörigen sprechen von einer schrecklichen Tragödie: "Sie wurde massakriert!"

Marli D. (†53) auf einem Facebook-Selfie.
Marli D. (†53) auf einem Facebook-Selfie.  © Facebook/Screenshot/Marli D.

Marli D. (†53) wollte am vergangenen Mittwoch lediglich ihren Freund (59) in der brasilianischen Stadt Birigui besuchen. Der Hausmeister empfing die 53-Jährige an seinem Arbeitsplatz - ein Anwesen auf einer Farm.

In dem Haus liefen mehrere Pitbulls frei herum, die sich plötzlich wie wilde Tiere auf die arme Frau stürzten, kaum dass sie dort eingetroffen war. Insgesamt sechs Pitbulls griffen Marli D. brutal an, berichtet aktuell die Sun.

Ihr entsetzter Freund versuchte sofort die Bestien von seiner Partnerin zu ziehen. Doch die Pitbulls bissen den 59-Jährigen mehrfach, bis er verzweifelt floh, um Hilfe zu holen. Weit kam der Mann jedoch nicht. Kurz nachdem er aus dem Haus gerannt war, brach er davor zusammen.

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Ein Zeuge rief schließlich den Notruf. Feuerwehrleute trafen dann als Erstes am Unglücksort ein. Sie brachten den Hausmeister in die städtische Notaufnahme. Für Marli D. konnten sie hingegen nichts mehr tun.

Schicksal der sechs Pitbulls noch nicht besiegelt

Sechs Pitbulls beendeten das Leben von Marli D. (†53) (Symbolbild).
Sechs Pitbulls beendeten das Leben von Marli D. (†53) (Symbolbild).  © 123RF/sunyawitphoto

Der Onkel der Toten, Alcides Paschoal, zeigte sich nach dem Hundeangriff bestürzt, sagte: "Sie wurde massakriert. Sie hat es nicht verdient. Es war eine schreckliche Tragödie. Sie wird schmerzlich vermisst. Marli war eine Person, an der niemand etwas auszusetzen hatte. Sie hat sich um alle Kinder in den Kirchen gekümmert."

Nur einen Tag später wurde Marli D. bereits beerdigt. Ihr Sarg blieb aufgrund ihrer schweren Verletzungen durchgehend geschlossen. Familie sowie Freunde nahmen an der kurzen Zeremonie teil. Die Polizei ermittelt nun, wie genau es zu dem tödlichen Angriff kommen konnte.

Die sechs Pitbulls sollen laut einem Polizisten zunächst auf der Farm in der Obhut ihres Besitzers bleiben. Es ist offen, ob den Tieren die Einschläferung droht.

Titelfoto: 123RF/sunyawitphoto/Facebook/Screenshot/Marli D.

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