Tornado riss sie aus dem Schlaf! So emotional trauert ein Vater um seine Tochter (4)

Tennessee (USA) - "Mama, ich kann Gott sehen, und er ist ganz in Weiß gekleidet!" Als die kleine Hattie Collins diesen Satz sagt, ahnen ihre Eltern nicht, dass ihre vier Jahre alte Tochter wenige Stunden später tot sein würde. 

Matt Collins mit seiner kleinen Hattie, die infolge eines Tornados starb. 
Matt Collins mit seiner kleinen Hattie, die infolge eines Tornados starb.  © Screenshot/Facebook/MattCollins

In einem emotionalen Post hat ihr Vater nun Abschied von seinem geliebten Mädchen genommen. Am Dienstag vergangener Woche traf die Familie das Schicksal mit einer Brutalität, wie man sie sich nicht vorstellen kann. 

Denn Vater, Mutter, Hattie und die kleine Lainey schliefen gerade, als auf dem Handy der Mama in den Morgenstunden eine Tornado-Warnung aufblinkte. 

Die Eltern reagierten zwar blitzschnell und versuchten, sich und ihre zwei Kinder in Sicherheit zu bringen, doch ihnen blieb wenig Zeit. 

Sie schafften es gerade einmal, sich auf den Boden zu legen, dann traf der Tornado mit voller Wucht ihr Haus in Cookeville, Tennessee, und machte es dem Erdboden gleich. 

"Alles um uns herum brach ein und flog uns um die Ohren. Ich schrie so laut, wie ich konnte. Ich weiß nicht mehr, was ich sagte, aber ich weiß, dass ich gebetet habe, dass meine kleinen Mädchen durchhalten. Wir vier wurden in den Eingangsbereich geschleudert", beschreibt er die schrecklichen Szenen. 

Was danach genau passierte, das weiß er nur von Erzählungen. Denn er und seine Frau verloren das Bewusstsein. Ihre kleine Hattie, die in den Armen der Mama lag, war da bereits tot. 

Hattie hatte wohl eine Vorahnung, dass sie sterben wird

Hattie (rechts) mit ihrer Familie. 
Hattie (rechts) mit ihrer Familie.  © Screenshot/GoFundMe

Die Nachbarn, die zwar auch vom Tornado betroffen waren, sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, rannten in das Haus der Collins und versuchten zu helfen. 

Sie sorgten dafür, dass sie alle ins Krankenhaus kamen. Weitere Nachbarn kamen dann schnell zur Hilfe. Jill hielt die bereits tote Hattie in den Armen.

"Hattie hat es geliebt, in den Armen gehalten zu werden. In viereinhalb Jahren hat sie fast jede Nacht zwischen mir und Macy geschlafen. Sie will einen spüren. Auch am 3. März kam sie in unser Bett und hatte sich zwischen uns gekuschelt", schreibt der Papa in seinen emotionalen Zeilen auf Facebook

Zudem beschreibt er eine Szene, die einem den Schauer über den Rücken laufen lässt. "Jede Nacht, bevor Hattie ins Bett geht, hat Macy ihr eine Geschichte vorgelesen. Am Montag, als sie mit Lesen fertig waren, hat Hattie Macy angeguckt. Das tut sie oft nach dem Ritual des Geschichtenvorlesens. Hattie redet dann eher, anstatt zu schlafen. Dieses Mal sagte sie: 'Mama, ich kann Gott sehen, und er ist ganz in Weiß gekleidet.' Hattie konnte schärfer als wir alle sehen. Bevor wir es wussten, dass Gott sie in dieser Nacht halten würde, wusste sie es bereits. Ich denke nicht, dass der Lord sie uns genommen hat. Wir glauben, dass er sie nur für uns hält. Und Hattie liebt es, gehalten zu werden", endet das herzzerreißende Statement von Matt. 

Bekannte haben für die Familie eine Spendenkampagne auf GoFundMe ins Leben gerufen. Bis Mittwoch, den 11. März, sind bereits 171.000 Dollar zusammengekommen. Geld, das über den Verlust von Hattie nicht hinwegtrösten kann, der Familie aber hilft, die Kosten für die Beerdigung zu tragen und vor allem ein neues Zuhause zu errichten. 

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