Tragödie in Allgäuer Hochalpen: Jede Hilfe kommt für Wanderer zu spät

Oberstdorf - Ein 86 Jahre alter Mann ist in den Allgäuer Hochalpen tödlich verunglückt

Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden. (Symbolbild)
Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden. (Symbolbild)  © Matthias Balk/dpa

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei vom Montag stürzte er etwa 50 Meter in die Tiefe und erlag seinen schweren Verletzungen.

Nachdem der "körperlich fitte Mann", so die Polizei, nicht von einer morgendlichen Bergtour zurückgekehrt war, hatten Angehörige den Wanderer am Samstagabend als vermisst gemeldet. 

Da man sein Auto fand und das Handy orten konnte, habe man den Suchbereich auf den Entschenrücken eingrenzen können, teilte die Polizei mit.

Die Suche musste später wegen einsetzender Dunkelheit zunächst ergebnislos abgebrochen werden. 

Am Sonntagmorgen sichteten Einsatzkräfte den leblosen Wanderer schließlich von einem Hubschrauber aus - jede Hilfe kam zu spät. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es laut Polizei nicht. 

Der Verstorbene wurde mit einem Polizeihubschrauber geborgen. Die Angehörigen werden vom Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut. 

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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