Unzählige Tote in den USA: Mindestens 24 Tornados an einem Abend sorgen für Chaos!

USA - Zahlreiche Tornados haben am Freitagabend (Ortszeit) in mehreren US-Bundesstaaten gewütet und Schäden verursacht. Es gab offenbar Dutzende Tote und ein eingestürztes Amazon-Verteilzentrums!

Dieses Amazon-Vertriebszentrum in Edwardsville, Illinois wurde durch einen Tornado schwer beschädigt wurde. Es sei noch unklar, wie viele Opfer sich unter den Trümmern befinden.
Dieses Amazon-Vertriebszentrum in Edwardsville, Illinois wurde durch einen Tornado schwer beschädigt wurde. Es sei noch unklar, wie viele Opfer sich unter den Trümmern befinden.  © Jeff Roberson/AP/dpa

Alleine im Westen des Bundesstaates Kentucky könnte es "wahrscheinlich mindestens 50 Tote" gegeben haben, sagte der Gouverneur Andy Beshear in einem Interview dem CNN-Lokalsender WLKY.

Betroffen war in dem Staat vor allem der Ort Mayfield. Dort sei das Dach einer Fabrik eingestürzt, und es könnte viele Opfer geben, sagte Beshear.

CNN zufolge wüteten mindestens 24 Tornados in fünf US-Staaten. Auf einer Karte des Senders war zu sehen, dass sich das betroffene Gebiet von Norden nach Süden zog.

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Betroffen waren neben Kentucky zudem auch Tennessee, Missouri, Illinois und Arkansas, wo zunächst zwei Tote gemeldet wurden.

Im Süden von Illinois ließ ein Tornado das Dach eines Amazon-Verteilzentrums teilweise einstürzen. Wie viele Menschen sich zu dem Zeitpunkt in dem Gebäude aufhielten, war zunächst laut dem Polizeichef in der betroffenen Stadt Edwardsville, Mike Fillback, unklar. Auch dort soll es Tote gegeben haben, weitere Details waren noch nicht bekannt. Die Rettungsarbeiten dauerten an.

Ersthelfer versuchen an dem Amazon-Vertriebszentrum, die Eingeschlossenen möglichst schnell aus dem Gebäude zu befreien.
Ersthelfer versuchen an dem Amazon-Vertriebszentrum, die Eingeschlossenen möglichst schnell aus dem Gebäude zu befreien.  © Jeff Roberson/AP/dpa

Ein Überblick über Schäden und mögliche Opfer in den betroffenen US-Staaten war zunächst äußerst schwierig, da sich die Angaben schnell änderten.

Titelfoto: Jeff Roberson/AP/dpa

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