Vater versucht Sohn per Handy-Ortung zu finden: Dann macht er eine verstörende Entdeckung

Padua (Italien) - Er hatte sofort ein ganz schlechtes Gefühl, das ihn leider nicht täuschen sollte.

Nicola Cesarato auf seinem Facebook-Profilbild.
Nicola Cesarato auf seinem Facebook-Profilbild.  © Facebook/Screenshot/Nicola Cesarato

Nicola Cesarato bekam Ende Juni einen Anruf von seinem Sohn Piergianni (17). Der Teenager sagte ihm, dass er in Kürze zum Abendbrot zuhause sein würde. Doch der 17-Jährige tauchte danach einfach nicht auf.

Der zunehmend nervös werdende Vater schnappte sich schließlich sein Smartphone, um damit das Handy seines Sohnes zu orten. Kurz darauf stellte er fest, dass sich das Smartphone von Piergianni nicht zu bewegen schien. Der Punkt, der auf der Karte angezeigt wurde, stand still.

Zu seinem Entsetzen stellte der Mann fest, dass das Handy von Piergianni ausgerechnet auf einer belebten Straße in der norditalienischen Stadt Padua stehengeblieben war.

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Daraufhin eilte Cesarato zu seinem Auto und raste in Richtung des Punktes, der sich die ganze Fahrt lang in die Karte einzubrennen schien.

Als der Italiener endlich an der Stelle eintraf, machte er eine verstörende Entdeckung.

Vater gibt sich an allem die Schuld

Per Handy-Ortung fand Cesarato die bittere Wahrheit heraus (Symbolbild).
Per Handy-Ortung fand Cesarato die bittere Wahrheit heraus (Symbolbild).  © 123RF/tuiphotoengineer

Das beschädigte Motorrad seines Sohnes lag am Straßenrand, ein Krankenwagen stand unweit daneben. Dann sah Cesarato eine mit einem weißen Laken bedeckte Leiche - Piergianni war tot.

Der Jugendliche war kurz nach dem Telefonat mit seinem Vater ums Leben gekommen, weil er mit einem Lkw kollidiert war, berichtet aktuell Yahoo News.

Der Tod seines Sohnes traf Nicola Cesarato besonders hart, weil er sich selbst die Schuld an dem Unglück gab.

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Der Vater hatte seinem Sprössling das Motorrad nämlich vor Kurzem aufgrund guter Schulnoten geschenkt - und sich damit gegen die starken Vorbehalte von Piergiannis Mutter durchgesetzt. Die Yamaha 125 "war sein Traum", sagte Cesarato laut Yahoo News.

Am 30. Juni endete das Leben des Teenagers. Er hinterlässt neben seiner trauernden Familie viele Weggefährten und seine Freundin.

Titelfoto: 123RF/tuiphotoengineer/Facebook/Screenshot/Nicola Cesarato

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