Waldbrände im Westen der USA sorgen für glühende Sonne im Osten

New York (USA) – Was für ein seltsamer Anblick: der Himmel in New York sah die vergangenen Tage anders als gewöhnlich aus.

Der Mond leuchtet nach den Waldbränden in den USA orange.
Der Mond leuchtet nach den Waldbränden in den USA orange.  © Debra L. Rothenberg/ZUMA Press Wire/dpa

Am Dienstag wurde aufgrund der wütenden Waldbrände im Westen des Landes, die sich derzeit etwa 3000 Kilometer über den Kontinent erstrecken, eine Luftqualitätswarnung für New York City und das Drei-Staaten-Gebiet herausgegeben.

Jene Personen mit Atembeschwerden oder Herzkrankheiten wurden angewiesen, möglichst zu vermeiden, sich im Freien aufzuhalten. ABC7 gab dazu an, dass das Tragen einer Mund-Nasenschutz-Maske empfohlen werde, um Rauch in der Lunge zu vermeiden.

Es ist kaum zu fassen: Die aktuellen Waldbrände in den westlichen Bundesstaaten (TAG24 berichtete) sind mittlerweile so intensiv geworden, dass die Rauchpartikel die Sonne an der Ostküste in einem glühenden Rot erschienen ließen.

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Zeugen aus Manhattan berichteten von einem milchigen Film, der sich aufgrund des Dunstes über den Himmel gelegt hatte.

Auch von der kanadischen Ostküsten machten Berichte in den sozialen Medien die Runde. In mehreren Provinzen wurden auch dort Luftqualitätswarnungen erlassen.

"Die Waldbrandaktivität hält in 13 Staaten an, wo 83 große Feuer 1.293.636 Hektar verbrannt haben", berichtete das National Interagency Fire Center am Dienstag und hob die nationale Bereitschaftsstufe auf die höchste Kategorie, Stufe 5, an.

Auf Social Media teilten Nutzer Bilder der ungewöhnlich roten Sonne

Waldbrände sind auf Satellitenbildern sichtbar

Flammen lodern zwischen Bäume während des Tamarack Feuers im Westen der USA.
Flammen lodern zwischen Bäume während des Tamarack Feuers im Westen der USA.  © Ty O'neil/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Wie ABC7 erklärte, konnte der Rauch die lange Strecke aufgrund des Jetstreams zurücklegen. Die bandförmigen Windströme würden die Partikel in ihrer enormen Höhe einfach aufnehmen und nach Osten verlagern.

Mittlerweile sind die Brände im Westen so großflächig geworden, dass die Flammen sogar auf Satellitenbildern sichtbar geworden sind.

Tausende von Feuerwehrleuten und Forstbediensteten kämpfen seit Wochen gegen die Flammen an.

Titelfoto: Debra L. Rothenberg/ZUMA Press Wire/dpa

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