War Explosion in Leverkusen fahrlässige Tötung? Razzien bei vier Mitarbeitern

Leverkusen/Köln – Nach der schweren Explosion im Leverkusener Chempark am 27. Juli ist ein Ermittlungsverfahren gegen drei Beschäftigte eingeleitet worden.

Nach der Explosion in Leverkusen laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. (Archivfoto)
Nach der Explosion in Leverkusen laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. (Archivfoto)  © Oliver Berg/dpa

Es gehe um den Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion, teilte die Staatsanwaltschaft Köln am Dienstag mit.

Zudem seien die Wohnungen der drei Beschuldigten und eines weiteren Mitarbeiters durchsucht worden.

Bei dem Unglück waren sieben Menschen ums Leben gekommen. 31 Menschen erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

Zuletzt hatten sich Hinweise darauf verdichtet, dass eine chemische Reaktion des Abfalls das Unglück ausgelöst hat.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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