Zwei Piloten bei Segelflieger-Absturz gestorben: Welche Fragen noch offen sind

Haltern - Nach dem tödlichen Absturz zweier niederländischer Segelflugzeuge im Münsterland, bei dem zwei Piloten starben, stand die Identität der Opfer am Sonntag nicht mit letzter Sicherheit fest. 

Zwei Segelflugzeuge waren am Sonnabend in der Nähe eines Flugplatzes abgestürzt.
Zwei Segelflugzeuge waren am Sonnabend in der Nähe eines Flugplatzes abgestürzt.  © Arnulf Stoffel/dpa

Grundsätzlich sei sie zwar bekannt, sagte eine Polizeisprecherin

Aber wegen der Schwere der Verletzungen werde es wahrscheinlich eine rechtsmedizinische Untersuchung geben, um letzte Sicherheit zu bekommen. 

Die Staatsanwaltschaft Essen habe ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung ermittle zur Unfallursache. 

Beide Behörden waren zunächst nicht erreichbar. Die beiden Segelflugzeuge waren am Samstag in der Nähe des Flugplatzes Borkenberge abgestürzt. 

Einer der Toten wurde an einem Wald zwischen Haltern und Dülmen bei den Wracks entdeckt, der andere im Wald. Ein Zusammenstoß in der Luft oder auch Berührungen mit Baumwipfeln waren nicht ausgeschlossen worden. 

Fraglich war, ob die beiden Piloten zusammen gestartet waren. Die beiden Wracks lagen nach Polizeiangaben am Waldrand einige hundert Meter auseinander. Trümmerteile wurden im direkten Umfeld gefunden. 

Polizisten durchkämmten nahe liegende Getreidefelder und stießen auch dort auf Teile. Da am Anfang nicht ausgeschlossen war, ob es weitere Opfer gab, hatten die Hilfskräfte nach Angaben der Feuerwehr Wald und Feld durchkämmt.

Titelfoto: Arnulf Stoffel/dpa

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