Geflügelpest auf dem Vormarsch: Nächster Bauernhof in Sachsen betroffen

Grimma - Die Geflügelpest breitet sich im Landkreis Leipzig weiter aus: In Grimma ist ein weiterer Bauernhof betroffen.

Tagelang waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren auf dem Gänsehof Eskildsen im Einsatz. Nun geht es in Roda weiter.
Tagelang waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren auf dem Gänsehof Eskildsen im Einsatz. Nun geht es in Roda weiter.  © Mike Köhler/Kreisfeuerwehrverband Landkreis Leipzig

Nachdem am 25. Dezember bekannt wurde, dass in Sachsens größtem Gänsezuchtbetrieb "Eskildsen" 9000 Tiere wegen des Vogelgrippe-Ausbruchs getötet werden mussten, geht der Schrecken nun weiter.

Unweit vom Eskildsen-Hof, diesmal im Grimmaer Ortsteil Roda, ist auf einem Bauernhof ebenfalls die Geflügelpest ausgebrochen. Nach Informationen der LVZ soll es sich dabei um den Betrieb des Landwirts Jörg Müller handeln.

Brigitte Laux, die Pressesprecherin des Landratsamtes Borna, berichtete TAG24, dass der gesamte Geflügelbestand des Bauernhofs am Dienstag aufgelöst werden musste. Insgesamt mussten über 50 Hühner getötet werden.

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Hintergrund sei "der amtlich festgestellte Verdacht des Ausbruchs der Geflügelpest aufgrund des Befunds, der Symptomatik und des epidemiologischen Zusammenhangs", so Laux.

Mehrere Freiwillige Feuerwehren des Landkreises Leipzig waren vor Ort zur Dekontamination und Desinfizierung im Einsatz.

UPDATE, 17 Uhr:

Sachsen hat nach dem weiteren Geflügelpest-Fall seine Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Tierseuche verschärft. In Risikogebieten muss Federvieh nun landesweit in den Stall. "Betroffen sind 79 Hühner, deren Tötung angeordnet wurde, um eine weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern", hieß es vom Gesundheitsministeriums in Dresden.

Titelfoto: Mike Köhler/Kreisfeuerwehrverband Landkreis Leipzig

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