Geflügelpest erreicht Bayern: Erster Fall in der Oberpfalz festgestellt

Cham - Im Oberpfälzer Landkreis Cham ist der erste bayerische Fall von Geflügelpest in diesem Herbst festgestellt worden.

Bei einer erlegten Wildente ist das Virus vom Typ H5N1 festgestellt worden. (Symbolbild)
Bei einer erlegten Wildente ist das Virus vom Typ H5N1 festgestellt worden. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/ZB

Wie das Verbraucherschutzministerium am Freitag in München berichtete, wurde die Krankheit, auch Vogelgrippe genannt, bei einer erlegten Wildente gefunden.

Nun sei es das oberste Ziel, die Ausbreitung in die Geflügelzuchtbetriebe zu verhindern, sagte Minister Thorsten Glauber (Freie Wähler).

In bestimmten Gebieten des Freistaats würden deswegen nun verstärkte Sicherheitsmaßnahmen gelten.

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Seit Mitte Oktober breitet sich die Geflügelpest bundesweit aus, aktuell gibt es 16 bestätigte Fälle in Deutschland.

Das Landratsamt Cham wies darauf hin, dass derzeit die Tiere noch im Freien gehalten werden dürfen.

Sollte die Gefährdung größer werden, könne es auch ein Pflicht geben, das Geflügel nur in Ställen zu halten.

Für Menschen sei das Virus vom Typ H5N1 - nach derzeitigen Erkenntnissen - ungefährlich.

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/ZB

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