Nach Aufhebung der letzten Geflügelpest-Sperrzone: Neuer Fall in Niedersachsen

Von Henning Müller-Detert

Hannover - Nach dem Aufheben der letzten Geflügelpest-Sperrzone in Niedersachsen Anfang Juni hat es erneut einen Ausbruch gegeben.

Ein Schild mit der Aufschrift "Geflügelpest Sperrbezirk" steht an einer Straße. Alle 300 Vögel des betroffenen Betriebs wurden getötet, das Gebäude gereinigt und desinfiziert.
Ein Schild mit der Aufschrift "Geflügelpest Sperrbezirk" steht an einer Straße. Alle 300 Vögel des betroffenen Betriebs wurden getötet, das Gebäude gereinigt und desinfiziert.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Wie der Landkreis Osnabrück am Freitag mitteilte, wurde das Influenzavirus in einem Geflügelbestand in Hagen nachgewiesen.

Alle 300 Vögel des Betriebs wurden getötet, das Gebäude gereinigt und desinfiziert.

Der Landkreis richtet von diesem Samstag an eine Sperrzone ein - in einem Radius von mindestens zehn Kilometer um den Betrieb.

Ausbreitung der Vogelgrippe: So gelangte die Krankheit aus NRW in andere Bundesländer
Vogelgrippe Ausbreitung der Vogelgrippe: So gelangte die Krankheit aus NRW in andere Bundesländer

Von dieser sind rund 290 Geflügelhaltungen mit rund 41.000 Tieren betroffen.

Für Nutz- und Hobbytiere gilt in der Sperrzone Stallpflicht, bestimmte Hygienemaßnahmen müssen beachtet werden. Zudem dürfen Vögel, Eier, Fleisch, Fleischerzeugnisse, Gülle, Mist, Einstreu und Federn nur eingeschränkt transportiert werden.

"Der Landkreis Osnabrück hofft, dass es sich um einen Einzelfall handelt und zu keiner Verbreitung des Erregers gekommen ist", hieß es.

Nachdem es Anfang Juni keine Geflügelpest-Sperrzone in Niedersachsen mehr gab, hatte das Landwirtschaftsministerium den im vergangenen Dezember ausgerufenen Krisenfall für offziell beendet erklärt.

Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Mehr zum Thema Vogelgrippe: