Spezielle Zäune: Sachsen-Anhalt reagiert auf drohende Fälle von Schweine- und Geflügelpest

Burg/Naumburg - Als Vorsichtsmaßnahme zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest hat der Landkreis Jerichower Land (Sachsen-Anhalt) spezielle Zäune angeschafft.

In Sachsen-Anhalt sollen spezielle Zäune zur Eindämmung der Schweinepest errichtet werden. (Symbolbild)
In Sachsen-Anhalt sollen spezielle Zäune zur Eindämmung der Schweinepest errichtet werden. (Symbolbild)  © Stefan Sauer/dpa

Bei Bedarf könne damit eine 25 Kilometer lange Barriere errichtet werden, teilte der Kreis am Dienstag mit. So soll die Ausbreitung der Krankheit bei einem möglichen Ausbruch eingedämmt werden. Dazu werde der Fundort eines infizierten Tieres in einem Umkreis von etwa vier Kilometern komplett eingezäunt, hieß es.

Bislang ist in Sachsen-Anhalt noch kein Fall dieser Schweinepest bekannt. Allerdings ist die für den Menschen unbedenkliche Krankheit bereits in Sachsen und Brandenburg aufgetreten. Haus- und Wildschweine sterben fast immer, wenn sie sich mit dem Erreger infizieren.

Auch Geflügelhalter müssen auf eine Tierseuche reagieren. Nach dem Ausbruch der Geflügelpest im Oktober des vergangenen Jahres in Deutschland werde nun Stallhaltung empfohlen, teilte der Burgenlandkreis mit. Aktuell gelte eine entsprechende Pflicht in Lützen und Weißenfels.

Sie könne aber "zeitnah auf das gesamte Land Sachsen-Anhalt ausgeweitet werden", hieß es.

Titelfoto: Stefan Sauer/dpa

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