Blutiger Messer-Angriff auf offener Straße: Keiner weiß, warum

Schweinfurt - Gut einen Monat nach einer lebensgefährlichen Messerattacke auf einen Algerier in Schweinfurt ist das Motiv des Verdächtigen noch unklar. 

Auf offener Straße soll der Täter zugestochen haben. (Symbolbild)
Auf offener Straße soll der Täter zugestochen haben. (Symbolbild)  © 123RF/Cathy Yeulet

"Die Ermittlungen dauern an", sagte Oberstaatsanwalt Klaus Ruhland von der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus bei der Generalstaatsanwaltschaft München. 

Die Ermittler prüften weiter, ob der Tat eine rechtsextremistische oder ausländerfeindliche Motivation zugrunde liegen könnte. "Es ist alles noch offen."

Der zur Tatzeit 25 Jahre alte Algerier war Ende Februar von einem Zeugen schwer verletzt in der Schweinfurter Innenstadt gefunden worden. 

Eine Notoperation rettete ihm das Leben. Der 27 Jahre alte Verdächtige konnte zwei Tage nach dem Angriff gefasst werden. 

Kameras zeichneten die Tat auf

Der Deutsche sitzt seither wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Ihm wurden technische Ausstattungen zum Verhängnis.

"Die Polizei verfügt im Bereich des Tatorts über eine Videokamera, deren Aufzeichnungen durch die Kripobeamten ausgewertet wurden. Anhand der Bilder konnte nicht nur der mutmaßliche Tathergang rekonstruiert, sondern auch Hinweise auf mögliche Tatbeteiligte und Zeugen erlangt werden", hieß es damals in der Pressemitteilung.

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Titelfoto: 123RF/Cathy Yeulet

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